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Nikon D90 Kit SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, Live-View, HD-Videofunktion) inkl. F-S DX 18-105mm ED VR | 
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| Marke: Nikon
Listenpreis: EUR 1.189,00 Kaufen Neu: EUR 999,99 Sie Sparen: EUR 189,01 (16%)
Neu (24) Gebraucht (1) ab EUR 936,00
Bewertung: 5 Rezensionen Verkaufsrang: 302
Medium: Elektronik Zerbrechlich: Nein Batterien im Lieferumfang enthalten: Nein Anzeigegrösse: 3 Versandgewicht: 1.4 Maße (innen): 10.8 x 8.6 x 8
MPN: D90 18-105 VR Modell: D90 18-105 VR UPC: 018208915743 EAN: 0018208915743 ASIN: B001EO6WAI
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
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| Eigenschaften:
| • | 12,3 Megapixel CMOS-Sensor | | • | Live-View mit hochauflösendem 3-Zoll-LCD-Monitor mit 920.000 Bildpunkten | | • | Kaum Bildrauschen von ISO 200 bis 3.200, umfangreiche kamerainterne Bildbearbeitungsmöglichkeiten | | • | HD-Movie-Funktion zur Aufnahme von Motion-JPEG-Filmen mit der hervorragenden Bildqualität einer digitalen Spiegelreflexkamera | | • | Lieferumfang: Nikon D90, Objektiv F-S DX 18-105mm ED VR, USB-Kabel UC-E4, Akku, Ladegerät, Gehäusedeckel, Audio-/Videokabel, Blitzschuhabdeckung, Trageriemen, Okularabschluss |
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| Zusatzgeräte:
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description The D90 18-105 VR lens kit includes the D90 camera body and the versatile AF-S DX NIKKOR 18-105mm VR lens.------The D90 fuses technology from Nikons flagship digital SLRs with an array of sophisticated functions to help you achieve superior results. Its 12.3 megapixel DX-format CMOS image sensor and EXPEED image processing system offer outstanding image quality across a wide ISO light sensitivity range. Live View mode lets you compose and shoot via the high-resolution 3-inch LCD monitor and an advanced Scene Recognition System and autofocus performance help capture images with astounding accuracy. Movies can be shot in Motion JPEG format using the innovative D-Movie function. The cameras large image sensor ensures exceptional movie image quality and you can create dramatic effects by shooting with a wide range of interchangeable NIKKOR lenses from wide-angle to macro to fisheye or by adjusting the lens aperture and experimenting with depth-of-field. The D90 designed to fuel your passion for photography.
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| Kundenrezensionen:
Tolles Team November 1, 2008 KW 11 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tolles Team sind D90 in Verbindung mit dem 18-105er Objektiv. So viel kann ich nach wenigen Tagen Test schon sagen. Wollte eigentlich "nur" eine gute Optik für die Minolta 5D, stellte mir aber doch die Frage, ob ich beim System bleibe. Sony baut - jedenfalls bis zur Alpha 700 -nur winzige Sucher. Live-Bild-Spielereien mit Klappdisplay müssen es aber bei mir nicht sein, sonderen eher ein solides fotografisches Handwerkszeug. So machte ich mich lange auf die Suche. Wie vom Blitz getroffen, sah ich im Sommer die ersten Veröffentlichungen zur D90: Und da war die Entscheidung gefallen - die oder keine. Zur Optik: Vignettierung bei höheren Brennweiten - je nach Motiv schon im Sucher sichtbar. Verzeichnung ist vorhanden, aber besser als ich dachte (zumindest besser als die Minolta Kit-Linse zuvor). Kunststoffverarbeitung - aber das muss einen wirklich nicht erschrecken. Die Optik ist grundsolide verarbeitet, nichts wackelt und sie sitzt wie in Stein gemeißelt in der Bajonett-Fassung. Beeindruckend: Tolle Schärfe und schöne Farben. Und endlich bauen auch die beiden "Großen" Bildstabis ein. Zwar nicht im Gehäuse, was eigentlich noch die bessere Variante wäre, aber zumindest auch in den preiwerten Optiken. Und die schöne Erkenntnis: Das Ding funktioniert auch einwandfrei. Gut auch das leise Eintauchen des Autofokus durch den Ultraschallmotor. Die Kamera selber ist in der Tat beinahe die "eierlegende Wollmichsau". Vielfältige Ausstattungsmerkmale (wobei mich der Video-Modus nicht wirklich interessiert), ein griffiges solides Gehäuse, ein - ganz wichtig - großer und gut einsehbarer Pentaprismensucher. Und das alles so verpackt, dass man auch damit noch reisetauglich ist. Meine Präferenz liegt bei der Landschaftsfotografie. Und da habe ich gestern schon trotz trübem Wetter schöne Ergebnisse erzielt. Die Farben des Herbstlaubs kommen toll rüber. Im übrigen gibt es eine Menge an individuellen Einstellmöglichkeiten. Wobei eine der wichtigsten sicher die Dynamikoptimierung ist. Sehr schön gelöst. Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Und diese Optik ist ebenfalls klar zu empfehlen, da sie durchaus dem Leistungsvermögen der Kamera gerecht wird. Dies waren die Erfahrungen von Color-Foto. Ich selbst bin zwar kein wandelndes Messlabor - aber die guten Ergebnisse kann ich schon sehen. Und wenns ein wenig professioneller sein soll, nehme ich die sehr preiswerte und gute Festbrennweite 50mm 1,8. Fazit: Nach guten Spiegelreflex-Kameras (Minolta 7000 in den 80ern, EOS 50E Ende der 90er und auch die Dynax 5D) bin ich nun beim besten Teil angekommen, was ich je mein eigen nennen konnte. Tolle Arbeit Nikon!
DSLR-Amateurklasse - neu definiert! Oktober 26, 2008 Happy Day 14 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich
Seit mittlerweile drei Wochen bin ich stolzer Besitzer einer Nikon D90 mit 18-200 VR-Objektiv. Bislang ist meine Erfahrung, daß mit dieser Kombination scharfe, detailreiche Fotos mit einer sehr realistischen Farbwiedergabe und hohem Kontrastumfang, völlig rauschfrei bis ISO 400 möglich sind. Ein ganz leichtes Rauschen ist ab ISO 800 feststellbar, aber selbst bei ISO 1600 überrascht die D90 immer noch mit guten Ergebnissen, und dies nicht nur bei schönem Wetter. Bezüglich Rauschverhalten dürfte Nikon derzeit die Nase vorne haben. Nun möchte ich im folgenden sorgfältig unterscheiden zwischen dem, was die Kamera (= das Gehäuse) an Leistungsumfang bietet und dem, was das mitgelieferte Kit-Objektiv so alles kann bzw. nicht kann. 1. Die Kamera Die D90 kann sehr viel, fast schon zu viel. Was zunächst auffällt, ist die unglaublich gute Handlage der Kamera. Sie schmiegt sich in größere und kleinere Hände und liegt selbst in meinen nicht gerade typisch teutonisch großen Greifwerkzeugen, als sei das Gehäuse eigens für mich angefertigt worden! Verarbeitung und Materialien sind von höchster Qualität, auch wenn der Gehäuserahmen nicht aus Metall besteht wie bei den Profikameras von Nikon, sondern aus Kostengründen aus GFK* gefertigt wird. Der extrem hochwertigen Haptik tut dies allerdings keinen Abbruch, und überdies spart es auch noch Gewicht. Fast sämtliche Bedienelemente sitzen genau da, wo man sie gut erreichen kann und intuitiv auch erwartet. Dies verdient beste Noten in Punkto Ergonomie. Erstklassig ist auch das 3 Zoll große, sehr hoch auflösende Display auf der Rückseite, das mit bisher nicht gekannter Brillanz und detailreicher Wiedergabe begeistern kann. Menüführung und -struktur sind sehr gut und anwenderfreundlich gewählt, die Bedienung weitgehend intuitiv. Trotzdem sollte man das ca. 280 Seiten umfassende Handbuch nicht einfach ungelesen in den Schrank legen, sondern sich zumindest mit den Teilen vertraut machen, die die grundsätzlichen Einstellungen der Kamera betreffen; dies wird jedem Benutzer viel Frust ersparen. Die Batterielaufzeit ist sehr gut, auch mit häufigem Blitzlicht-Einsatz hält die D90 einen lieben langen "Fototag" durch, wobei die Kamera praktisch 12 Stunden eingeschaltet bleibt. So etwas habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Großes Kompliment an die Ingenieure von Nikon. Die Geschwindigkeit der D90 bei Schnappschüssen oder Serienaufnahmen ist gut, aber lange nicht so hoch wie z. B. bei der D3 oder D700. Dies macht nichts, da es sich bei der D90 um eine Amateurkamera und nicht um ein Profimodell für Sport- und Actionfotografen handelt. Dazu passend ist auch der Autofokus. Er müßte für die Sportfotografie etwas schneller und präziser sein (hier setzt die D3 immer noch Maßstäbe), aber insgesamt gibt es bei der Fotografie durch den Sucher nur wenig Anlaß zur Kritik. Die manuelle Auswahl des geeigneten AF-Meßfeldes ist geradezu kinderleicht, sollte sich die automatische Auswahl einmal auf das falsche Objekt eingeschossen haben. Geradezu inakzeptabel träge ist der AF aber bei Fotos im LiveView und "komplett für die Tonne" bei Videoaufnahmen. Natürlich gibt es einen Vollautomatik-Modus für die Belichtung, aber der erlaubt kaum eine wirksame Kontrolle über die Schärfentiefe oder die ISO-Einstellung. Die Vollautomatik ist gut für Schnappschüsse, aber mehr auch nicht. Interessant wird es bei der Zeit- und Blendenautomatik, wobei letztere für Sportfotografen wohl unverzichtbar ist, während die erstere für Landschafts-, Architektur-, Portrait-, Makro- und allgemeine Fotografie die erste Wahl sein dürfte. Die Motivprogramme sind m. E. nicht gerade ideal, besonders fällt bei den Portrait-Modi auf, daß viel zu früh das Blitzlicht zugeschaltet wird. A propos Blitzlicht: Der eingebaute Pop-up-Blitz ist ganz brauchbar, aber für ernsthafte Blitzlicht-Fotografie nur eingeschränkt geeignet, weil die Reichweite und Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung recht begrenzt sind. Auch wenn Geräte wie das SB-800 nicht billig sind, aber auf die Dauer wird man kaum um ihre Anschaffung herumkommen, wenn man mehr benötigt als einen Aufhellblitz auf kurze Distanzen. Der vollautomatische Weißabgleich funktioniert i. d. R. gut und zuverlässig, liegt bei Kunstlicht aber manchmal daneben. Hier empfiehlt sich der manuelle Eingriff und vor allem die Option, nicht im Format JPG, sondern mit Rohdaten (Nikons FAW-Format heißt NEF) zu arbeiten, dann läßt sich der WA nachträglich problemlos am Computer korrigieren. Das Active D-Lighting ist schon aus der D60 bekannt und hellt bei Gegenlichtaufnahmen automatisch die dunklen Bildpartien auf, um so den Kontrastumfang zu erhöhen. Es ersetzt bei extremen Lichtverhältnissen zwar nicht den Griff zur manuellen Korrektur, verhindert aber wirksam, daß man bei unterlassener Korrrektur nur mit Aufnahmen dasteht, bei denen sich nichts mehr machen läßt, weil sämtliche Bilddetails in den dunklen Bildpartien völlig in einer "Orgie von Schwarz abgesoffen" sind. Positiv ist auch das Auto-Bracketing, also die Möglichkeit zur Erstellung von Belichtungsreihen. Gerade für Liebhaber der HDR-Fotografie (ja, ich gehöre auch dazu) ist dies eine unverzichtbare Arbeitserleichterung. Die eingebaute Fotobearbeitung ist natürlich kein Ersatz für Photoshop oder das separat zu erwerbende Capture NX 2 (obwohl es mit knapp 200 Euro recht teuer ist, empfehle ich es nachdrücklich jedem ernsthaften Fotografen, der seine Aufnahmen im Format NEF, Nikons eigenem RAW-Format, erstellt). Es erlaubt aber neben einigen rudimentären Korrekturmöglichkeiten eine Konvertierung der Aufnahmen im NEF-Format nach JPG und damit die sofortige Weitergabe von Aufnahmen an Leute, die keine Möglichkeit zur Bearbeitung von NEF-Daten haben. Die D-Movie-Funktion der D90 habe ich nur einmal getestet und komme zu dem Fazit, daß man sie besser weggelassen hätte. Die Videos werden so schlecht, daß jede Bridgekamera hier zu besseren Resultaten kommt. Mit der Kamera in Freihand ist ein gleichzeitiges Fokussieren und Zoomen schlichtweg unmöglich, zudem werden die Tonaufnahmen einfach nur grottenschlecht. Hier sollte man wirklich nur "Stummfilme" aufzeichnen und die Kamera vor der Aufnahme auf ein stabiles Stativ schrauben, dann hat man beide Hände für das Fokussieren, Zoomen und das Schwenken der Kamera frei. Das Fotografieren im LiveView-Modus verdient ebenfalls das Prädikat "äußerst entbehrlich." Der Grund liegt hauptsächlich im extrem langsamen Autofokus; jede Kompakt- und Bridgekamera kann das besser. Der Vorteil einer SLR liegt in der Fotografie durch den optischen Sucher, und auch Nikon sollte diesbezüglich die Weisheit beherzigen, daß ein Schuster immer bei seinen Leisten bleiben sollte. Insgesamt überzeugt die D90 mit einer Reihe vorzüglich implementierter Funktionen, einer in ihrer Preisklasse kaum noch zu überbietenden Material-, Verarbeitungs-, Handhabungs- und Bildqualität und zeigt dabei nur wenige Schwächen. 2. Das Kit-Objektiv 18-200 VR Für ein Objektiv mit einem 11fachem Zoomfaktor ist das 18-200 VR erstaunlich klein und leicht. Es verfügt im Gegensatz zu der sehr billigen Einsteiger-Kombi 18-55 VR + 55-200 VR dabei über einen Bajonettring aus Metall (statt aus Plastik). Der eingebaute Silent Wave-Autofokus arbeitet ausreichend schnell und zuverlässig. Die Abbildungsleistung kann im großen und ganzen überzeugen, zumindest im Bereich zwischen 24 und 120 mm. Im Weitwinkelbereich zeigen sich zwischen 18 und 24 mm allerdings starke Tonnenverwölbungen, und ab 135 mm verzeichnet das Objektiv recht deutlich kissenförmig, zudem treten sichtbare Vignettierungen auf. Mit Hilfe von Capture NX 2 lassen sich diese Fehler allerdings auf ein erträgliches Maß reduzieren. Fotografieren mit vollständig geöffneter oder zu weit geschlossener Blende (ab Blende 16) führt zu Qualitätsminderungen in der Abbildung; hier bestehen leider keine einfachen Korrekturmöglichkeiten mittels Software. Wenig Anlaß zur Kritik bietet dagegen der bei Nikon immer in die Objektive eingebaute Verwackelungsschutz VR. Verfügt der Fotograf über eine ruhige Hand, so sind Freihandaufnahmen selbst bei einer 1/10 Sekunde im leichten Telebereich (bis 70 mm) durchaus möglich. Das 18-200 VR ist ein echtes Allround-und Reise-Objektiv für Fotografen, die sich unterwegs nicht mit einer Vielzahl von Objektiven belasten möchten. Es bietet eine insgesamt gute Abbildungsleistung mit Schwächen am Anfang und Ende des Brennweitenbereiches und erlaubt praktisch keine echte Makrofotografie. Zudem ist die Lichtstärke mit 3,5 bei 18 und 5,6 ab 135 mm nicht sehr hoch, was aber durch eine Erhöhung der ISO-Werte kompensiert werden kann. 3. Gesamturteil: Mit dem Kit D90 + 18-200 VR bietet Nikon eine rundum empfehlenswerte Kombination für anspruchsvolle DSLR-Amateurfotografen. Profis werden wohl die Finger von diesem Angebot lassen, weil die Qualität des Objektivs nicht mit der des Gehäuses mithalten kann. --- * GFK = Mit Glasfasern verstärkter Kunststoff, i. d. R. Polyamid.
Sehr gelungen! Oktober 26, 2008 kritischer User (Germany) 19 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe nun die Kombination D90 mit 16-85, nachdem ich das 18-105er wieder verkauft habe - Brennweitenbereich und Verarbeitung haben mich nicht überzeugt. Die 2mm mehr Weitwinkel spürt man einfach und das 16-85er Objektiv fühlt sich deutlich wertiger an als das 18-105er (leicht schrottiges Plastikfeeling), es hat ein Metallbajonett und eine richtige Entfernungsskala sowie VR II. Es ist kleiner und schwerer als das 18-105er. Allerdings mache ich mir um das Objektiv ein bisschen Sorge, denn es scheinen in letzter Zeit laut Forenberichten immer mehr 16-85er nach kurzer Nutzung den Geist aufzugeben. Schaumermal... Zur D90: die Kamera ist der Hammer, Verarbeitung und Rauschverhalten sind ausgezeichnet, nicht zu vergleichen mit den Sonys und Canons dieser Preisklasse, die ich in letzter Zeit ausprobiert habe. Bis ca. 1600 oder 2000 ISO sorglos fotografieren, bis 3200 kann man die Bilder aber überwiegend auch noch verwerten. Die Kamera ist auch ohne die vieldiskutierte und sicher überbewertete Videofunktion ihr Geld wert. Die Videofunktion erfordert Übung, ist aber trotzdem in Sachen Freistellung und Kinoanmutung Camcordern und Kompakten konstruktionsbedingt überlegen. Manuelle Eingriffsmöglichkeiten hat man durchaus, wenn man sich näher damit beschäftigt (Blende, ISO, Feststellung der Belichtung). Scharf stellen sollte man eh selbst, wenn man die Augen seiner Zuschauer steuern will, aber das muss ich erst üben. Liveview ist für mich nur in wenigen Situationen eine Alternative zum Sucher, z.B. bei Makros, und da stört es auch nicht, dass der AF bei Liveview seeehr behäbig ist (das kann Sony besser). Der normale AF ist gut, wenn auch eine Stufe unter der D300, aber irgendwo muss man die Kameras ja voneinander abgrenzen. Die Kamera ist zwar nicht gegen Wasser und Staub abgedichtet, es gibt bei Youtube jedoch ein Video von der D90 beim Besteigen des Eiger (ohne Schutzhülle), auch Regen macht Nikons normalerweise nichts aus. Eine D300 darf einem dagegen schon mal ins Wasser fallen, das wird bei der D90 nicht gut gehen. + Rauschverhalten!!! Wer mehr will, muss wohl D700 oder A900 kaufen? + Hammerdisplay!!! Das macht richtig Spaß... + schnelles Hineinzoomen bei der Bildkontrolle + schnelle Bildbearbeitung in der Kamera, falls man mal unterwegs schon ein Bild auf die Schnelle "entwickeln" muss. + viele Individualfunktionen, ich habe dort viel eingestellt, um die Kamera an meine Gewohnheiten anzupassen. + intuitive Bedienung wie bei allen Nikons, die ich seit 1990 genutzt habe. + benutzerfreundliches Menü, Anzeige der letzten Einstellungen usw. - keine echte Spiegelvorauslösung - Bitrate der Videos könnte höher sein. Ach ja: die D90 hat NICHT den Sensor der D300, auch wenn das viele meinen. Es ist ein neu entwickelter Sensor auf Basis des D300er Sensors, die Experten streiten noch, ob er nun wirklich besser ist. Manche sagen, Rauschverhalten und Pixelschärfe der D300 sei noch etwas besser, aber Bilder werden ja nicht nur vom Sensor beeinflusst, da gibt es ja noch mehr Faktoren in einer Kamera, z.B. AA Filter, elektronische Vorbearbeitung der Bilder, Rauschunterdrückung etc.
halbfertiges Produkt Oktober 26, 2008 Klaus (Berlin) 18 aus 37 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer eine sehr gute SLR-Kamera sucht, ist mit der D90 prinzipiell gut bedient. Die Bilder sind aus meiner Sicht hervorragend und die vielen Individualfunktionen lassen kaum Wünsche übrig. Als Nutzer einer EOS 40D vermisse ich jedoch die Möglichkeit der Speicherung von Benutzerprogrammen, welche in bestimmten Situationen die Kamera schnell Einsatzbereit machen. So habe ich z.B. auf meiner EOS 40D unter C1 ein Programm für schnelle Innenraumaufnahmen mit integrierten Blitz abgelegt, welches auf Anhieb den Blitz-Weißabgleich und ISO 800 mit der Programmautomatik kombiniert. Im Handumdrehen ist die EOS 40D damit für spontane Schnappschüsse bereit. Bei der D90 muss man je nach Ausgangseinstellung etwas fummeln, um zum gleichen Ergebnis zu kommen, wenn die Situation bis dahin nicht bereits Geschichte ist. Zwar gibt es auch bei der D90 eine Programm- bzw. Vollautomatik. Der Hintergrund gerät dabei für meinen Geschmack jedoch zu dunkel, weshalb ich in diesen Fällen auf eine höhere ISO-Zahl setze. Da eine Kamera für mich möglichst schnell Einsatzbereit sein und dabei gute Bilder liefern muss, gibt es für das Fehlen von Benutzerprogrammen einen Stern weniger. Positiv zu bewerten sein sollte eigentlich die neue Videofunktion, insbesondere, weil damit hochauflösende Videos möglich sind. Mein persönlicher Test hat jedoch ergeben, dass die Funktion (leider !) für mich wenig brauchbar ist. Gut, ich könnte auf die Nutzung dieser Funktion verzichten. Jedoch wirbt Nikon insbesondere mit dieser Neuerung im SLR-Markt und verlangt dafür auch einen entsprechenden Preis. Negativ fiel mir auf: - der Autofokus dauert im Live-View-Modus generell sehr lange - bei der Videoaufzeichnung funktionierte der AF schließlich nicht mehr (nur noch manuelles Fokussieren) - Ton-Aufnahme nur Mono Eigentlich sollte man erwarten dürfen, dass die Kamera bei einer Videoaufzeichnung schnell nachfokussiert. Schließlich geht es um die Aufzeichnung bewegter Bilder. Bereits die Canon Powershot S5 IS eines Freundes hat hier bessere Arbeit geleistet. Nikon hätte meiner Meinung nach auf die Video-Funktion ganz verzichten sollen, bis die Technik ausgereift ist. So habe ich den Eindruck, Nikon lotet mit der D90 den Markt aus, ob sich SLR-Kunden für eine Video-Funktion begeistern können. So erscheint mir die D90 als halbfertiges Produkt. Dafür bin ich nicht bereit, den geforderten Preis zu zahlen und werde die D90 zurückschicken.
Top-Kamera, welche viel Freude bereiten wird und bedenkenlos zu empfehlen ist Oktober 15, 2008 Reiner Ulrich (Schweiz) 85 aus 86 fanden die folgende Rezension hilfreich
Auch mit der D90 hat Nikon wieder eine solide Kamera mit gutem Preis-Leistungsverhältnis vorgelegt. Hier wird konsequente Modellpflege betrieben, der Nikon-Benutzer wird sich sofort wieder zurechtfinden. Als "Aufsteiger" von einer doch in die Jahre gekommenen D70 erlebt man natürlich einen Quantensprung: allen voran das sensationelle Megapixel-Display zur Bildkontrolle, die wesentlich höhere Geschwindigkeit bei der Datenverarbeitung und Bildanzeige, Live-View und so Kleinigkeiten wie besser gestaltete Bedienelemente, einen frei belegbaren Funktionsbutton, mehr individuelle Einstellungen, ein persönliches Favoritenmenü und vieles mehr. Natürlich gibt es an der D90 viel mehr AF-Sensorfelder, die Chance, dass auf irgendwas Unwichtiges im Vordergrund scharfgestellt wird bleibt unverändert hoch - ein für mich fragwürdiger "AF-Sensor-Wettbewerb", ich bleibe doch wohl bei der manuellen Anwahl des Sensorfeldes und da spielt es dann nicht so eine Rolle, wieviele davon zur Verfügung stehen. Die Bildqualität in JPEG direkt aus der Kamera ist auch bei hohen ISO *** äusserst*** beeindruckend (z.B. im direkten Vergleich mit Nikon D70 und Sony Alpha 700). Selbst bei ISO 6400 liefert die Kamera noch zumutbare Bilder - Hut ab vor dieser Leistung. Bei anderen Kameras (Alpha 700) ist da schon RAW mit Nachbearbeitung am Computer nötig, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Ein paar Schattenseiten dürfen nicht verschwiegen werden: Der Video-Modus ist beeindruckend und natürlich ein absolutes Novum, die Korrekturmöglichkeiten (z.B. nur schon Belichtung) sind jedoch SEHR limitiert und der Autofokus während der Aufnahme generell tot, vor allem der Ton ist jedoch eine Katastrophe (man wird z.B. ein Verstellen des Zooms oder Fokus deutlich bei der Wiedergabe hören). Nach wie vor dürften viele "Pocketkameras" hier insgesamt bessere Ergebnisse bringen, ausgenommen natürlich bei der Verwendung von Spezialobjektiven an der Nikon. Der Life-View ist ebenfalls eine erfreuliche Bereicherung und wird wohl in einigen Situationen (z.B. ab Stativ, Makro, Überkopf) regelmässig zum Einsatz kommen, der Kontrast-Autofokus in diesem Modus ist jedoch SEHR langsam, sogar gemütlicher als an vielen Kompaktkameras. Nikon scheint eine recht "lustige" Fokusstrategie zu verwenden (es werden wohl fest mehrere Fokuspunkte angefahren und dann daraus direkt die richtige Fokusstellung berechnet - 1-2 Sekunden dauert das gerne Mal. Hier gibt es wesentlich bessere Implementationen von Kontrastautofokussi z.B. in Bridge-Kameras). Gelungene Schappschüsse in diesem Modus sind nur mit Vorfokussierung realistisch, trotzdem, eine insgesamt sehr wertvolle Funktion. Das 18-105 Kit-Objektiv kann bei der Preislage natürlich nicht der Hammer sein, aber es ist sehr brauchbar, quasi ein Universalzoom mit Bildstabilisator zum Schnäppchenpreis mitgeliefert. Auch der Bildstabilisator in diesem Objektiv scheint sehr wirksam, jedoch nicht "Spitzenklasse" zu sein, die Sony 700 mit ihrem eingebauten Stabi scheint da auf Basis erster subjektiver Versuche in diesem Brennweitenbereich eine sichtbar bessere Leistung zu erbringen (z.B. Arme aufgestützt bei 1 Sec. Belichtung, nicht übermässig praxisnah, aber ganz nett für einen Test). In Summa eine Kamera, die auf der Höhe der Zeit ist und kaum enttäuschen wird, einzelne Funktionen sind anderswo vielleicht besser implementiert, doch die D90 bietet eine sehr runde Gesamtleistung und am Wichtigsten bleibt am Schluss die Bildqualität und da kann die D90 locker auch mit der höherpreisigen Konkurrenz mithalten. Als gleichzeitiger Sony Alpha 700-Nutzer kann ich mir eine Bemerkung leider nicht verkneifen - bitte liebe Nikon schau Dir doch mal dieses Konkurrenzmodell an, hier könntest Du, was die intuitive Bedienung betrifft, noch so einiges lernen und die Liste der "Kleinigkeiten", die an der A700 deutlich besser gelöst sind, ist leider ziemlich lang: AE-Lock schaltet auf Wunsch direkt auf Spotmessung um, Zoom ins Bild springt auf 10fach Zoom und direkt auf die Stelle im Bild, auf welcher der Fokus(-Punkt) gelegen hat [schnellste Fokuskontrolle!], der Mini-Joystick und die direkte Anwahl von Funktionen auf dem Display, ISO-Auto auch direkt übers Einstellrad aus-einschaltbar, AF-Start wenn man die Kamera ans Auge nimmt, Display automatisch ausgeschaltet, auch das vordere Einstellrad hat bei der A700 IMMER eine vernünftige Funktion (und ist auch wesentlich besser an der Kamera angeordnet), Gut erreichbare Daumen-Buttons oben auf der Kamera und alle Einstellungen auf dem Hauptdisplay [bei der D90 ist ein magerer Kompromiss implementiert, Nikon sollte sich da meiner Ansicht mal entscheiden, in welche Richtung man gehen will, kleine Buttons hinten unten für ISO etc. und ein Mini-Display oben auf der Kamera passt nach wie vor nicht zusammen, da soll sich doch gleich das Display hinten einschalten und nicht erst auf Knopfdruck wie jetzt an der D90], Rotes LED-AF-Hilfslicht an der A700 ist wesentlich unauffälliger als der seit der D70 unverändert hellen und unnötig früh aktivierten "Taschenlampe" an der D90 etc. etc. etc. Kurz gesagt, meine absolute Traumkamera wäre eine Kreuzung der Bedienung und Bildstabi aus der A700, Lifeview-Autofokus aus der A350, die Bildqualität, Bracketing und ein paar weitere Kleinigkeiten aus der D90 und ein noch etwas vernünftigerer Videomodus... Aber man darf ja noch träumen. Trotzdem 5.0 Punkte für die D90, weil es zwar immer noch was zu verbessern gibt, das für die anderen Kameras aber auch gilt und die D90 zu meiner eierlegenden-Traum-Wollmilchsau genausoviel hübsches, vor allem aber die tolle JPEG-Bildqualität direkt aus der Kamera auch bei hohen ISO beitragen würde... Eine winzige Kleinigkeit noch, die aber allen Umsteigern und Parallel-Nutzern von anderen Systemen bisher wohl wie mir an den Nikons grausam auf den Keks gegangen ist: an der D90 lässt sich nun die Anzeige für Belichtungskorrektur und Drehrichtung des hinteren Einstellrades umkehren, damit das nun so rum funktioniert wie z.B. an der Sony. Man mag den "Fehler" der bisherigen Nikons beim Rest der Welt gesehen haben, aber nicht nur bei Sony sondern auch in der restlichen Technik sind die negativen Werte nun halt mal links und nicht rechts auf der Skala und dass dann der Zeiger weiterhin in die Richtung läuft, in der man das (hintere) Einstellrad dreht ist doch wohl auch naheliegender - vor allem wenn das Rad dann wie die meisten Wasserhähne der westlichen Hemisphäre funktioniert (Licht auf-Licht zu), danke Nikon für diese beiden Custom-Optionen in der D90 !!! Nachtrag: Erst beim Bearbeiten der ersten RAW (NEF)-Bilder ist mir eine weitere hervorragende Funktion der Kamera aufgefallen: Chromatische Fehler (CA) werden im JPG-Modus von der Kamera automatisch korrigert. Farbsäume, bei fast allen Objektiven ein unterschiedlich starkes Qualitätsproblem, werden von der Kamera bei der JPG-Verarbeitung nahezu zum Verschwinden gebracht. RAW-Bilder werden nicht behandelt, sodass einem erst beim direkten Vergleich die (positive) Einflussnahme der Kamera auf die JPG-Bilder auffällt. Bei RAW muss man massiv am Computer (z.B. mit PTLENS) nachhelfen, erst dann erreicht man mit deutlich mehr Aufwand eine insgesamt bessere Qualität als JPG - dies unterstreicht einmal mehr meine Aussage von oben, dass die JPG-Qualität direkt aus der D90 derzeit wohl konkurrenzlos ist.
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