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Ok Computer [Ltds. Re-Issue] | ![Ok Computer [Ltds. Re-Issue]](http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZT2ZJA79L._SL160_.jpg)
vergrössern | Künstler: Radiohead Urheber: Radiohead Label: Japan (Megaphon Importservice)
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Bewertung: 74 Rezensionen Verkaufsrang: 395067
Medium: Audio CD CDs/DVDs: 1 Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 5.6 x 5 x 0.5
EAN: 4988006846333 ASIN: B000GW87PM
Veröffentlichung: April 24, 2007 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Versand: Internationaler Versand möglich Zustand: Sie erhalten: eine schnelle sowie sichere Lieferung, einen Monat Geld-zurueck-Garantie und bei 5 gekauften Artikeln 1 gratis. Profitieren Sie von unserer Groeße und Erfahrung. Weit über 150.000 positive Bewertungen sprechen fuer sich. Bei Fragen steht Ihnen unser Kundenservice gern zur Verfügung.
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| Tracks:
| • | Airbag | | • | Paranoid Android | | • | Subterranean Homesick Alien | | • | Exit Music (For a Film) | | • | Let Down | | • | Karma Police | | • | Fitter Happier | | • | Electioneering | | • | Climbing Up the Walls | | • | No Surprises | | • | Lucky | | • | Tourist |
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Das dritte Album von Radiohead wurde von Anfang an oft mit dem Sound von Pink Floyd verglichen. Mit Sicherheit legen seine stille Dramatik und auch die konzeptionelle Vorgehensweise diesen Vergleich nahe. Ok Computer ist eine komplizierte und schwierige Platte: Ein Album, das davon spricht, wie Maschinen uns entmenschlichen, und das dabei fast ohne elektronische Sounds auskommt. Ein Album, das zugunsten schmalziger Weichheit und verdrießlicher Details auf Geschwindigkeit verzichtet. Ein trauriges und humanistisches Album, dessen zentrales Thema Thom Yorke in der leise gesungenen Zeile "We hope that you choke" auf den Punkt bringt. Schleppend und schwer in den Griff zu bekommen hat OK Computer wirklich einige wahre Leckerbissen, aber seine wirkliche Bedeutung liegt eigentlich im ganzen Werk, nicht in den einzelnen Songs. --Douglas Wolk
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| Kundenrezensionen: Gelesen 69 mehr Rezensionen...
Ein verdammt harte Brocken Juli 14, 2008 Jens Luckow (Hagen, Westfalen) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Einen verdammt harten Brocken, den ich mir da nach 7(!)-jähriger Pause zum erneuten Bewerten meiner CD-Sammlung ausgesucht habe: Radiohead sind natürlich ein Thema für sich, die Musikzeitschrift Visions wählte diese Platte im Jahre 1997 auf Platz 1, daher habe ich sie damals auch erworben. Gehört habe ich sie seit dem nicht wirklich viel, deswegen benötigte ich auch sieben Durchläufe um überhaupt irgendetwas hier zu Papier zu bringen. Postrock wurde durch diese Platte wieder neu entdeckt, denn die Mischung aus elektronischen Elementen und klassischer Rockmusik wurde hier perfekt vereint. Sie beginnt bei "Airbag" mit einem Gitarrensolo á la Jimi Hendix und endet mit verträumten Space-Klängen bei "The tourist". Auffallend ist auch, dass die Band den sechs Minuten Brocken "Paranoid android" (wieder mit "Creep"-artigen Gitarrenverzerrern) als Single ausgekoppelt hat. Da die musikalischen Fähigkeiten der einzelnen Bandmitglieder bekannt grandios sind, möchte ich an dieser Stelle auf die irren Wirrungen der Texte von Thom York eingehen. Er möchte zum Beispiel in einem deutschen Auto wiedergeboren werden ("Airbag"), er hört ungeborene Hühnerstimmen ("Paranoid android"), berichtet wie sich ein volles Herz, wie das einer Mülldeponie anfühlt ("No suprises"), und erklärt in "Karma police", warum die Schicksals-Polizei nicht als Arbeitgeber auf unserer Gehaltsabrechnung steht. Eine von einer C64-Computerstimme vorgetragene, abschließende Liste, wie man sich am besten verhält, wird durch "Fitter happier" geliefert. Insgesamt bestimmt natürlich die zerbliche Stimme des Sängers die ganze Platte, die bis auf bei "Let down" und "Lucky" immer leicht deprimierend wirkt. Dies kommt besonders bei "Exit music (for a film)" zum Ausdruck. Der Film dafür muss erst noch gedreht werden, aber die Abschlusssequenz müsste eine Romeo & Julia Handlung allein wegen der Strophe "We hope that you choke that you choke" aufweisen. Wie oben erwähnt keine leichte Platte, doch spätestens nach dem fünften Durchlauf lässt sie einen nicht mehr aus ihrem Bann. EXTRA: Der mir vorliegenden Limited Edition liegt noch die Single "Karma police", in einer sieben Sekunden kürzeren Version bei und ebenfalls die Songs "A reminder" und "Melatonin", die klassische B-Seiten darstellen. Der Song "Melatonin" hört sogar nach zwei Minuten abrupt auf. Leider keine Aufbesserung der Haupt-CD.
EINFACH GENIAL Mai 31, 2008 Pet (Hessen) 1 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
...wenn man mich fragen würde: "welches album nimmst du auf eine einsame insel mit?" spontan würde es aus mir heraus platzen:OK COMPUTER von RADIOHEAD!!!!! mehr kann man dazu einfach nicht schreiben. 5 sterne!!!!!
Ok! April 22, 2008 D. Brade (Sachsen) Was soll man denn zu Radiohead bzw. speziell zu diesem Album noch schreiben?!?! Fakt ist, dass die Musik von Radiohead an einer immer noch viel zu großen Masse von Menschen einfach so unbeachtet nebenher existiert. Dabei müsste man gerade die Musik von Radiohead - übertrieben ausgedrückt - in den Lehrplan des Musikunterrichts aufnehmen. Tom Yorke und seine Mannen haben für mein Empfinden eine ganz andere und viel intensivere Beziehung zur Musik, zu Tönen, zu Harmonien als die meisten anderen Bands und Künstler (die Floyd mal ausgenommen). Nur kommt dabei nicht immer der massentaugliche Kommerz raus (siehe Kid A) - das ist wahrscheinlich das Problem. "Ok Computer" zählt für mich zu den besten Alben der letzten zwanzig Jahre. Alle Songs sind typisch Radiohead, und untypisch Radiohead alle Songs sind eingängig. Die einzelnen Tracks sind eh legendär, eine Bewertung von mir an dieser Stelle ist daher nicht mehr nötig - 5 Sterne für diesen Meilenstein. Aber Meilenstein von was? Rock? Pop? Kreativität? Innovation? Nein, nichts dergleichen. Es ist ein Meilenstein der Musikgeschichte an sich, der in keiner halbwegs niveauvollen Plattensammlung fehlen darf. Diese Bewertung klingt vielleicht nach dem Geschreibsel eines Vollblut-Fans von Radiohead. Das bin ich aber keineswegs. Radiohead reihen sich bei meinen Lieblingskünstlern etwa irgendwo zwischen Platz 10 und 20 ein. Und trotzdem muss ich die Klasse dieses Albums (auch in diesem Maße) einfach anerkennen. Wer noch nie Radioheads "Ok Computer" gehört hat, der sollte das sich selbst zuliebe schleunigst nachholen.
Kann diesem Album fast nichts abgewinnen August 18, 2007 ein Freund 8 aus 41 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Rezensionen fallen alle fantastisch aus für dieses Album. Ich muss zugeben, ich habe mir die Scheibe wegen des Liedes Karma Police geholt. Leider habe ich mir das Album vorher nicht angehört. Als ich es dann im CD Spieler hatte, habe ich die Scheibe nach 20 Minuten wieder aus selbigem entfernt und erst einmal für Wochen in den Schrank verbannt. Vor einer Woche habe ich sie mir erneut wieder zu Gemüte geführt. Meine Eindruck ist leider immer noch der gleiche. Die Band versuchte hier krampfhaft Musik mit Anspruch zu kreieren. Für mich sind dabei wirre Melodien mit einer zum Teil jammernden Stimme des Sängers herausgekommen, welche sich zum großen Teil zäh wie Kaugummi dahinziehen. Es ist leider so, dass es für mich sehr anstrengend ist diesem Album zuzuhören. Neben Karma Police hat sich für mich nur noch ein Song als recht gut hörbar herauskristallisiert, nämlich Lucky. Deshalb gibt es für dieses Album auch noch einen Stern. Mein Tipp an Radiohead: Bitte komponiert Eure Alben mit dem Herzen anstatt, wie hier, mit dem Kopf.
DER Meilenstein von Radiohead, 10 Jahre später August 5, 2007 Bjoern Idler (Aichwald, Baden- Württemberg) 6 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es ist jetzt ungefähr 10 Jahre her, dass dieses Schätzchen von einem Album auf den Markt kam. Kürzlich habe ich mir mal wieder die Kopfhörer aufgesetzt (bei Radiohead sehr zu empfehlen) und "OK Computer" am Stück durchgehört. Es war wie immer: Ich hab wieder einige Kleinigkeiten entdeckt, die ich bisher noch nie bewusst gehört hatte. Das ist auch nach 10 Jahren das Einzigartige an dieser Platte: Die perfekte Verbindung von Eingängigkeit und Trickyness, Melodieseeligkeit und Verspultheit, Gitarren und Elektronik oder auch Kunst und Kommerz, wenn man's überspitzt formuliert. Die Stimme von Thom Yorke ist auf ihrem Höhepunkt, die Spielereien so, dass man nicht komplett wie die Kuh vor einem Berg steht (was später nicht immer ganz so geglückt ist), die Rhythmik raffiniert, die Melodien unvergänglich. Es ist sicher müßig, einzelne Songs herauszugreifen, weil "OK Computer" als absolut eigenständiges Album funktioniert. Besonders hängengeblieben sind trotzdem die Tränendrücker "Exit music", "Lucky" und "No surprises", sowie der Riesensong "Karma Police". Von den etwas verspulteren gefällt mir "Climbing up the walls" am besten. Radiohead waren 1997 auf der absoluten Höhe ihres Erfolges (was sie wohl auch zur Abkehr von diesem Sound brachte; siehe Kid A...); sie stellten ihre vorhergegangen Alben locker in den Schatten und erarbeiteten sich einen Unfehlbarkeitsstatus, von dem sie heute noch zehren und der ihnen alles erlaubt, wonach ihnen der Sinn steht. Deshalb bleiben Radiohead auch heute noch spannend und wichtig für die gesamte Musikszene.
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