Stark Wie Zwei | 
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| Künstler: Udo Lindenberg Urheber: Udo Lindenberg Label: Starwatch (Warner)
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Bewertung: 163 Rezensionen Verkaufsrang: 30
Medium: Audio CD CDs/DVDs: 1 Versandgewicht: 0.3 Maße (innen): 5.5 x 4.9 x 0.4
EAN: 5051442770421 ASIN: B0014ZFMEE
Veröffentlichung: März 28, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Tracks:
| • | Ich zieh meinen Hut | | • | Wenn du durchhängst | | • | Ganz anders | | • | Was hat die Zeit mit uns gemacht | | • | Mein Ding | | • | Stark wie Zwei | | • | Der Deal | | • | Chubby Checker | | • | Der Greis ist heiss | | • | Woddy Woddy Wodka | | • | Nasses Gold | | • | Interview mit Gott | | • | Verbotene Stadt | | • | Der Astronaut muss weiter |
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description STARK WIE ZWEI
Aus der Amazon.de-Redaktion Johnny Cash war es ebenso vergönnt, wie Neil Diamond und der Knef: einen mutigen Schritt zu vollziehen, über den Abgrund vom damaligen Erfolg ins Jetzt. Dabei Generationen verbindend, als einstiges Jugendidol ebenso, wie in reiferen Jahren als Sinnbild für Altersweisheit und Gelassenheit. Und Udo Lindenberg? Der hat mit Stark wie Zwei seine erste Scheibe mit eigenen Songs nach acht Jahren vorgelegt. Sie lässt einen locker die letzten 20 Jahre vergessen, denn so lange liegen seine bis dato allerbesten Jahre zurück. Mit seinem neuen Album hat er nahtlos wieder an sie angeknüpft. Wer nicht alt werden möchte, der muss jung sterben lautet ein Sprichwort. Panik-Rocker Udo hatte vermutlich selbst gar nicht damit gerechnet, überhaupt jemals so alt zu werden, bei jenem Durchdreh-Lebensstil, den er jahrelang pflegte und den er so genial und schmalzig zugleich auf seinem Album Panische Nächte in dem Song Flipper besang. Altwerden erschien damals ebenso absurd wie die Vorstellung von Punk-Ikone Nina Hagen in einem Werbespot für die Deutsche Telekom. Beides sollte sich Jahrzehnte später bewahrheiten. Was hat die Zeit mit uns gemacht fragt sich Udo Lindenberg heutzutage berechtigterweise in seinem gleichnamigen Song. Um die Antwort braucht er sich derzeit keine Sorgen zu machen, denn mit seinem Album Stark wie Zwei hat Udo Lindenberg die gefährlichen Untiefen von Männern in ihrer Sinnkrise zwischen 50 und 60 umschifft und dabei seinen neuen, eigenständigen Kurs gefunden. Mit an Bord befinden sich Rapper Jan Delay, Jazz-Trompeter Till Brönner und Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß unter der entspannten Beratung von Produzent Andreas Herbig und Annette Humpe. Stark wie Zwei atmet die Freiheit Lindenbergs legendärer Scheibe Daumen im Wind, vielleicht weil es keinen herkömmlichen Plattenvertrag gab und somit auch nicht den gängigen Dienst nach Vorschrift. Das ist in keinem Song offenkundiger zu spüren, als in Chubby Checker mit Helge Schneider und Udo Lindenberg, als Hoteldetektiv und Drogenhund. Vorrang haben jedoch eher die ernsten Belange, wie der Gin des Lebens in dem Song Nasses Gold, in dem Udo sein Suchtproblem thematisiert, freilich nicht ganz ohne Koketterie, wie einst auch Harald Juhnke. Udo Lindenberg war schon immer ein begnadeter Interpret intim genuschelter Balladen. Auf Stark wie Zwei ist er noch einmal ein Stückchen dichter ans Mikrofon getreten, um sich mit Der Astronaut muss weiter selbst zu übertreffen. Themen wie Tod, Spiritualität, Alter und Sucht mit unerschrockener Flapsigkeit zu verbinden und dabei zuweilen voll aufzudrehen, ohne ins Peinlich-Alberne abzugleiten, ist Udo Lindenbergs große Fähigkeit. Auf den 14 Songs von Stark wie Zwei hat er sie auf beeindruckende Weise neu zum Leben erweckt. --Andreas Schultz
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| Kundenrezensionen: Gelesen 158 mehr Rezensionen...
Volle Punktzahl Dezember 2, 2008 Dieter Berthold Kottnik (Dortmund, NW Deutschland) Mal ehrlich, damit habe ich nie und nimmer gerechnet. Eine Lindenberg-Platte auf dem Niveau der ersten Scheiben. Habe bei "Dröhnland Symphonie" aufgegeben. Mir zwar alle Platten danach noch angehört, aber irgendwann gedacht, Danke Udo, viel geleistet, aber das war's. Und dann diese Platte. Ich könnte heulen...
Die größte Überraschung 2008 Dezember 1, 2008 trish 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Eigentlich bin ich kein Fan von Udo Lindenberg. Es gibt gute Lieder, aber bisher hatte mich das Fieber nicht gepackt. "Stark Wie Zwei" ist daher die größte ÜBERRASCHUNG 2008 für mich. Udo Lindernberg ist nach einer längeren "Abstinenz" eine neue CD gelungen, die nicht nur alte Fans begeistert und mit dem Udo-Fieber ansteckt. Die Lieder sind wie eine Droge: einmal gehört will man noch mehr. Seine neue Platte vereint seine rauchige wirklich einzigartige Stimme und die unverkennbare Udo Lindenberg-Art mit einer Melancholie, durch die man in die Lieder förmlich aufgesaugt wird. Und in eine ganz eigene Welt katapulitiert wird. Die Lieder leben vom Rock und von und brillanten Texten. Schon mit dem ersten Song "Ich zieh meinen Hut" gelingt ihm ein großartiger Auftakt, der viel verspricht (Und das Versprechen wird im Laufe der CD auch mehr als eingelöst). Diese und weitere Balladen gelingen ihm, ohne jemals kitschig oder anbiedernd zu werden. Auf diesem Album spielen Themen wie das Alter, Sucht, Tod aber auch Liebe eine große Rolle. Und er transportiert Gefühle und Atmosphäre z.B. in "Nasses Gold" so echt, dass einen die Lieder richtig packen. Und egal, was man über Jan Delay denkt, das gemeinsam gesungene Lied ist echt gelungen. Jedes Lied schreibt seine eigene Geschichte und überrascht durch seine Tiefe. Ich hätte mir bisher nicht träumen lassen, dass ich einmal nach seinen Songs so süchtig bin.
Melancholischer Paukenschlag mit Tiefgang November 25, 2008 Markus Frey (Sankt Wendel) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Bisher habe ich um Elaborate von Uo Lindenberg eher einen großen Bogen gemacht, zu nuschelig die Stimme, zu plump seine Weltsicht. Aber die Single Auskoppelung "Wenn du durchhängst" hat mich endgültig auf den Pfad der späten Erkenntnis geführt. Da singt ein in Ehren ergrautes Rock-Schlachtschiff mit viel Gespür für leise Zwischentöne eine Durchhalte-Hymne, die mir immer wieder unter die Haut geht. Wie überhaupt die CD bei trübem Novemberwetter nicht unbedingt zur Stimmungsaufhellung beiträgt, aber angesichts der Alkohol durchwirkten Vita eines Udo Lindenberg kann das nicht verwundern. "Der Astronaut muss weiter" klingt wie ein tief trauriges Resümee am Ende eines langen Lebenweges. In "Mein Ding" lässt er aber keinen Zweifel, dass er seine Andrea Doria auch in Zukunft auf seinem eigenwilligen Kurs hält. Spätestens da wird klar, dass Lindenberg nicht allein der abgedrehte Nuschelrocker ist, sondern catchy-Melodien mit viel echtem Gefühl zu schreiben in der Lage ist. Wunderbar relaxed haut er in "Ganz anders" mit Jan Delay einen wunderbar trockenen bluesigen Kommentar zur eigenen Schizophrenie heraus:"Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm nur viel zu selten dazu. Du machst hier grad' mit einem Bekanntschaft, den ich genauso wenig kenne wie du." Zwischendurch lässt Lindenberg bei "Chubby Checker" im Duett mit Helge Schneider den selbstironischen Jonny Controlletti durchblicken. Selten hat Melancholie und Weltschmerz so viel Spaß gemacht wie in "Stark wie zwei". Damit hat sich Lindenberg selbst ein Denkmal gesetzt, von dem man noch in vielen Jahren mit Ehrerbietung sprechen wird.
Ich zieh meinen Hut - UDO ... November 9, 2008 Steffen Geißler (Chemnitz) 16 aus 18 fanden die folgende Rezension hilfreich
...und vielen Dank auch für die wahnsinnsgeilen Titel. Lange habe ich mir keine CD mehr so oft angehört. Die Texte und der Rhythmus geht durch Mark und Seele . Komplett aus dem Leben gegriffen ! Super , gehört in jeden CD - player ! Mfg Steffen Geißler / Chemnitz
Einfach nur klasse November 5, 2008 Ise 17 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein tolles Album nach längerer Pause das seinen Preis mehr als wert ist. Unsere Nachtigall läuft zur Höchstform auf,die Songs sind einfach nur klasse. Alles ist auf dieser CD- schnoddrige Lieder zum mitgrölen, aber auch wunderschöne Songs mit Text zum Nachdenken. Klasse Udo !!!
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