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The Fall Reloaded - (Hammerpreis)

The Fall Reloaded - (Hammerpreis)

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Neu (16) Gebraucht (8) ab EUR 4,38

Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 17 Rezensionen
Verkaufsrang: 4092

Plattformen: Windows 95, Windows 98, Windows 2000, Windows Me, Windows Xp
Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren
Medium: Computerspiel
Versandgewicht: 0.2
Maße (innen): 7.4 x 5.4 x 0.6

EAN: 4020628082406
ASIN: B000GH3PH2

Veröffentlichung: August 11, 2006
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Zusatzgeräte:

  • Logitech G15 Gaming Tastatur

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Kundenrezensionen:   Gelesen 12 mehr Rezensionen...

3 von 5 Sternen solider Zeitvertreib   November 21, 2007
Wux Iapan (Zurich)
2 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich liebe die Apokalypse. Filme wie MARK13, CYBORG, SPLIT SECOND, MAD MAX reizen mich immer wieder ihrer Atmosphäre wegen. Bücher wie THE ROAD und LAST STAND hab ich deswegen mit Heisshunger innerst kürzester Zeit verschlungen. Kein Wunder, wurde ich auf THE FALL aufmerksam. Die FALLOUT Serie ist mir gänzlich unbekannt.

Leider empfand ich das Spiel beinah als Gegenteil der genannten Werke. Während bei MARK13 und CYBORG die Geschichte totaler Müll ist, jedoch alles vor einer reizvoll hoffnungslosen Kulisse spielt, war das zu verschmerzen und sekundär. Mit THE FALL verhält es sich umgekehrt: gute Story, mittelmässige Apokalypse. Allerdings muss unterschieden werden zwischen Hauptstory und Nebenquests. Die Hauptstory ist recht dünn, aber ok, in jenen Nebenmissionen wird einem die tote Welt nähergebracht. Jemand gründet die erste Zeitung nach der Katastrophe, und andere "erste Dinge" werden wieder gestartet. Solche Momente sind allerdings ziemlich rar. Bei Mad Max & Co. beängstigte den Zuschauer die allgegenwärtige Gefahr der Apokalypse. Bei THE FALL ist die Welt, wie sie geworden ist, bloss öd. Eine Gefahr an für sich ist nicht zu spüren, bzw. nicht in einem bedrohlichen Masse. Hatte nie Mangel an Wasser oder anderem.

Man kann in THE FALL verschiedene Dinge machen, und sie sind cool, aber im Grunde nur nettes Gimmick. Ich hätte nach Wasser buddeln können, mehr Tiere jagen können, Pflanzen pflücken und als Alternativmedizin einsetzen... Super, wow, aber absolut nicht notwendig. Dies vor allem wegen der "Rast-Option". Die Gruppe sucht sich dann ein geeignetes Plätzchen, man wählt die Nachtwache und die Anzahl Schlafstunden, um die Lebensenergie aufzufüllen. Das geht schnell und einfach von der Hand.

Noch ein Wort zur Atmosphäre: diese kann zwischendurch schwer überzeugen. Schön ist, dass man mit unscheinbar wirkenden Personen reden kann, die einem plötzlich eine neue Location freischalten. Jemand erwähnt sein Heimatdorf und dass man verjagt wurde und sofort kann man dieses Dorf besuchen. Ein trostloser, verlassener Ort inmitten des Wastelands. Aber eben: rar gesähte Momente.

Was viele erwähnten, was ich unterschätzte und nun nicht genügend kritisieren kann: die Sprachausgabe. Eine Schande für sich. Es gibt einige sehr gut gesprochene Texte, wo auch Stimmklang zur "düsteren Person" passt. Der Held allerdings hat zuletzt wohl "Die 3 Fragezeichen" synchronisiert. Es wirkt überhaupt nicht einheitlich - als ob Kinder böse Erwachsene zu imitieren versuchen. Dass dies der Gesamt-Atmophäre so viel Abzüge beschert, hätt ich im Vorfeld nicht gedacht.

Toll ist, dass man jederzeit Soldaten rekrutieren, entlassen und erneut rekrutieren kann. So ist das Managing der Gruppe sehr einfach und variabel. Ich hab wohl auch den Fehler gemacht, das ganze Ding stets mit 5 Begleitern durchzuziehen, womit die MadMax-Atmosphäre zu einem grossen Teil ebenso flöten geht.



1 von 5 Sternen Apokalypse wann anders...   Juli 6, 2007
Carsten Born (Köln)
8 aus 15 fanden die folgende Rezension hilfreich

...singt Farin Urlaub auf seiner CD "Am Ende der Sonne". Ich bin gerne bereit dazu, mich auf Endzeit-Szenarien einzulassen und spiele die Fallout-Teile heute immer noch regelmäßig. Aber "The Fall" scheitert auch in der aufgemotzten Kampfpreis-Edition auf der ganzen Linie.

Das Intro ist ja noch ganz nett (wenn auch erschreckend belanglos), aber die erste halbe Stunde Spiel, die ersten Quests und vor allem die an Ed Wood-Filme erinnernden Dialoge wirken wie eine schlecht gemachte Persiflage auf "Fallout". Den Plot "gebrochener Held auf der Suche nach Vater und Schwester", die ganze Bandenkriegs-Geschichte, hätte sich ein Zehnjähriger ausdenken können und man hofft inständig, dass mit diesem Setting die Entwickler ihr Naivitäts-Pulver bereits verschossen hätten - aber weit gefehlt...

Die Grafik ist nicht mehr taufrisch - okay, geschenkt. Auf HighEnd-Grafik will ich gerne verzichten, wenn die Welt atmosphärisch dicht ist. Die Grafik-Engine wäre dazu durchaus imstande, aber die fürchterliche Vertonung der 08/15-Quests macht jede Bereitschaft kaputt, sich auf diese Welt einzulassen. Die Sprecher lesen untalentiert ihre hözernen Dialoge ab und man hört deutlich heraus, dass sie dem Braten selber nicht trauen, den sie da verzapfen sollen. ("Ey, ich brauche einen Flux-Kompensator, ey!")

Die Steuerung ist ebenso hanebüchen. Man braucht eine Kombination mehrerer Rechts- und Linksklicks, um einen Inventargegenstand zu verschieben. Das geht doch seit Baldur`s Gate 1 schon einfacher. Ebenso wenig intuitiv geben sie die Einstellungs-Möglichkeiten für die Party - die Mühe lohnt indes nicht, sie wirken sich spielerisch sowieso kaum aus.

Kurzum: Alles, aber auch wirklich alles an diesem Spiel wirkt wie eine Produktion aus dem Billig-Segment. Wie die hohen Bewertungen der "reloaded"-Version zustande kommen, ist völlig unbegreiflich.



4 von 5 Sternen Momentan konkurrenzlos!   Juni 28, 2007
Greenwhite (Düsseldorf, NRW)
3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

The Fall ist ein spannendes Endzeit-RPG das einem endlich mal wieder die Kontrolle über eine 6 köpfige Party komplett überlässt. Wenn man das Spiel voll ausreizen möchte braucht man alle Mitglieder des Teams, um für jeden Bereich einen Spezialisten zu haben.
Das Szenario wirkt frisch und ist stimmig umgesetzt. Jeder NPC hat seinen eigenen Tagesablauf, es gibt Tag/Nacht Wechsel etc. Den Spieler erwarten typische RPG Elemente (Quests lösen, Charakter aufleveln etc.) und Aufgaben, die sehr Adventure-like sind (man hat im Spiel einen kontextsensitven Cursor & Quests, die man durch Dialoge oder das finden & kombinieren von Gegenständen lösen muss/kann). Viele Quests sind auf verschiedene Arten zu lösen, teilweise auch friedlich. Das bringt Abwechslung ins Spiel. Langweilig ist mir dabei nicht geworden.

Die Story ist durchaus unterhalten, zunächst muss man sich auf die Suche nach einem Familienmitglied machen, dann stellt man fest, dass aller Schein trügt. Hier verschwendet das Spiel leider die Möglichkeit 2 verschiedene Geschichten/Enden zu präsentieren, man wird vor eine Wahl gestellt, ohne eine Wahl zu haben, das wäre mein Hauptkritikpunkt an der Story.
Besonders spaßig sind die Fahrzeuge, mit denen man durchs Gelände rasen kann, spielerisch wichtig ist ihr Inventar, das als Vorratslager dient.
Auch wenn die Kämpfe nicht so viel taktischen Tiefgang haben, sollte man sich doch gewisse Taktiken aneignen & die Waffenskills gut wählen, sonst bekommt man auf der letzten Karte große Probleme. Am Anspruchsvollsten fand ich die Kämpfe am Anfang des Spiels (weil die Gegner besser ausgerüstet sind als man selbst) und am Ende, da die Ausrüstung der Gegner besser/gleichwertig der eigenen ist. Zwischendurch gab's ne Phase, in der ich die Kämpfe anspruchslos fand, weil meine Truppe deutlich besser ausgerüstet war als alle Feinde (was eigentlich auch realistisch ist). Allerdings machen Kämpfe nur ca. 30-35% der Spielzeit aus.

Ich habe knapp 60 h gebraucht, um das Spiel durchzuspielen, mein Hauptcharakter hat Stufe 16 erreicht. Wenn man mit einer kleineren Party umherzieht, kann man aber auch weiter aufsteigen.
Die Grafik wirkt logischerweise nicht mehr taufrisch, ist aber auch nicht schlecht. Allerdings hat das Spiel einen hohen Hardwarehunger und die Schatten (Shader Effekte) wirken nicht sauber programmiert, da sie immens Leistung kosten und ziemlich hässlich wirken. Die aktuelle Spielversion ist meiner Erfahrung nach fehlerfrei, mir ist kein Bug aufgefallen.

Insgesamt finde ich das Spiel auf jeden Fall empfehlenswert, wer RPGs & Adventures mag, sollte es auf jeden Fall mal ausprobieren.



3 von 5 Sternen Nur ein mittelmäßiges Spiel   April 25, 2007
Michel Montague (Berlin)
10 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich

Warum The Fall in einigen Spielezeitschriften so hoch bewertet wird, ist mir ein Rätsel (außer bei der PC Games - dort hatte man an einer mehrseitigen Werbung schließlich ordentlich Kohle verdient...) Alles in allem ist es nur ein mittelmäßiges Spiel. Die schöne Idee, die auch mich hinterm Ofen hervorgelockt hat - Endzeitrollenspiel - wurde in der Fallout-Serie vor 10 Jahren schon besser umgesetzt: Trotz Isoperspektive ist die Fallout-Welt lebendiger und sind die Kämpfe (in Fallout Tactics) interessanter und spannender.
In The Fall ist man dank 3-D nur noch andauernd damit beschäftigt, die Kameraeinstellungen zu justieren: Rotieren, reinzoomen, rauszoomen - um genug sehen zu können. Was ich vermisse, ist Atmosphäre. Man hat sich zwar bemüht, alles detailreich und hübsch aussehen zu lassen (außer die NPC`s - die sind geradezu abstoßend häßlich) - Bäume werfen Schatten, Geier kreisen über dem Gelände, der Wind pfeift etc. - trotzdem wirkt alles insgesamt hölzern und konstruiert, was vielleicht daran liegt, daß gerade die Details (kaputte Häuserwände, Straßenschäden, rostige Mülltonnen) nur lieblos gemacht wurden und wie hingeklatscht wirken, genau wie die gesprochenen Dialoge sich oft wie vom Blatt abgelesen anhören.
Die Kämpfe sind ohne taktischen Tiefgang: Deckung spielt keine bemerkbare Rolle, von Feindes-Intelligenz ganz zu schweigen. Über den Erfolg entscheidet nur, ob man schneller, weiter und genauer schießen kann - kurzum: Die Kämpfe sind langweilig.
Die Charakterentwicklung, also das Kernstück eines jeden Rollenspiels, ist auch nicht gerade raffiniert: In jedem Fertigkeitsbereich (z.B. Scharfschütze) kann man max. drei Talente erwerben und das war es dann. Auch die Attributsverbesserungen (Stärke, Intelligenz, Beweglichkeit, Charisma, Geschicklichkeit) können letzten Endes dem Charakter nichts Besonderes mehr hinzufügen. Einzig der Bonus der Waffenvertrautheit ist eine nette Sache, die ich so auch noch nicht gesehen habe (es gibt zusätzliche Fertigkeitspunkte, je häufiger und länger eine Waffe benutzt wird...)
Die Aufgaben sind entweder die totale Unterforderung (Gehe von A nach B und zurück nach A) oder so versteckt, daß man die Hilfe von Wahnsinnigen benötigt, die sich monatelang mit nichts anderem beschäftigt haben, als jeden Ort eines jeden Levels der Spielewelt daraufhin zu untersuchen, ob zu einer bestimmten Zeit etwas Bestimmtes passiert. (Wer kann schon ahnen, daß man sich Punkt Mitternacht an einer Tankstelle in X. auf Lauer legen muß, um eine Dieseldieb-Quest auszulösen...)
Für die 10,00 Euro bereue ich es trotzdem nicht, das Spiel gekauft zu haben, (aber ich bin heilfroh, es nicht damals für 45,00 gekauft zu haben...) Fehler habe ich in der Reloaded-Version bisher keine feststellen können. Immerhin hat das Spiel mich für ein paar Stunden beschäftigen können, bevor ich das Interesse an der Geschichte verloren habe.
Fazit: Wer Langeweile hat, soll sich ruhig das Spiel kaufen, aber nicht zuviel (Intelligentes oder Schönes) erwarten: Es ist nur ein mittelmäßiges Spiel.



4 von 5 Sternen Nicht schlecht   April 17, 2007
Ernst Paunzen
3 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich

Also für den Preis ist das Spiel unbedingt zu empfehlen. Die vielen Sidequests lassen keine Langweile aufkommen. Ich habe im Spiel (V1.10)
keine Bugs bemerkt. Das Spiel läuft flüssig und garantiert für viele Stunden Spannung und eine gute Story.

Allerdings ist der Spielablauf nicht immer logisch. Selbst der Profi unter den RPGs wird nicht darum herumkommen, die diversen Walkthroughs anzuschauen.


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