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Der Spiegel

Der Spiegel

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Verleger: Spiegel-Verlag

Kaufen Neu: EUR 171,60



Bewertung: 4.0 von 5 Sternen 10 Rezensionen
Verkaufsrang: 110

Format: Abonnement
Art: Consumer magazine
Medium: Zeitschrift
Abo Ausgaben: 52
Abo Länge: 12 Monate
Ausgaben pro Jahr: 52
Erstlieferung: 4 bis 6 Wochen

EAN: 9770038745006
ASIN: B00006LXG4

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Kundenrezensionen:   Gelesen 5 mehr Rezensionen...

3 von 5 Sternen Alternativlos,   Januar 1, 2007
Moritz Mutter
11 aus 14 fanden die folgende Rezension hilfreich

das ist der "Spiegel", mehr aber auch nicht. Denn "Focus" und Co sind noch viel weniger zu ertragen. Ein Blättchen mit dem üblichen Hopp-Hopp-Journalismus, ohne erkennbaren intellektuellen Anspruch. Selten gehen die sogenannten "Analysen" über oberflächliche Zustandsbeschreibungen und das obligatorische Genöle über das ach so üble deutsche System hinaus. Seit Aust Chefredakteur ist, gehört der "Spiegel" bestimmt nicht mehr in die Kategorie "Linkes Magazin", als welches er einmal gegründet wurde. Der "Spiegel" hängt sein Fähnchen immer schön nach dem Wind, mal ist der Kapitalismus der Schuldige an der gern beklagten allgemeinen Misere, dann wieder sind es die Gewerkschaften, die das Land im Würgegriff der Tarifautonomie halten. Investigativer Journalismus wird hier nur noch als Fassade betrieben, um die Sprachlosigkeit eines ehemals kritischen Nachrichtenmagazins zu kaschieren.


5 von 5 Sternen Ohne Gleichen   Januar 2, 2005
7 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich

DER SPIEGEL bleibt für mich das einzige lesbare deutsche Nachrichtenmagazin. Obwohl er in der Vergangenheit, ohne die Konkurrenz des doch eher flachen FOCUS, schon besser war, bleibt er
die Institution für ernsthaften Journalismus im deutschsprachigen Raum. Wer ihn hat, weiss wirklich mehr :)



4 von 5 Sternen spiegel? - immer noch das beste gedruckte fuers geld!   September 1, 2003
Thomas Gaenzle
21 aus 41 fanden die folgende Rezension hilfreich

bitte! hier keine vergleiche mit "focus" bringen..
logo, hat auch diese zeitschrift (!) ein markt + auch ihre berechtigung.
aber nach div. heften die ich mir davon angeschaut hab, bin ich wieder gerne beim "spiegel" geblieben.

warum? ich erzaehl es mal anders rum, was mir am "focus" nicht gefallen hat.
die artikel sind mir zu bildlastig (zugegeben teilweise tolle bilder), sprich zuviel bild und zuwenig text.
natuerlich nimmt man informationen auch durch bilder auf, und diese koennen nahezu sprichwoertlich fast baende sprechen. aber eben nur fast... und die bilder vom "spiegel" sind ja auch nicht ohne!
die folge davon ist, dass der text nur noch gerippe ist. reingekwetscht zwischen bunten aufnahmen.
die richtung des heftes geht mir auch zu sehr richtung unterhaltung/boulevard. wenn ich sowas will, dann kauf ich mir was anderes.

die kulturecke beim "spiegel" isse alles andere als toll. wenn das heft einen film, oder eine cd in den hoechsten toenen lobt - dann werd ich vorsichtig mit einer anseh-/ oder kaufentscheidung.
aber das ist -demhimmelseidank- auch nicht die hauptrichtung des "spiegels", auch dafuer gibts dann andere hefte.

die polit. infos, kompakt fuer die woche, interessant geschrieben - das alles noch so aktuell, dass es selbst am sonntag nach dem erscheinen immer noch lesenswert ist --> das bringt fuer mich in deutschland nur der "spiegel" hin.

man denke auch nur an die berichte ueber gerichtsverfahren. ob nun unter dem leider inzwischen verstorbenen mauz - oder seiner hervorragenden ""nachfolgerin"" frau friedrichsen.

wer knappe infos, viel bunte bildchen zum gucken mag, bitte, der ist beim "focus" gut aufgehoben.
der rest ist + bleibt beim "spiegel".


1 von 5 Sternen Von der Einbildung mehr zu wissen!   Juli 26, 2003
A. Reader (RLP)
3 aus 6 fanden die folgende Rezension hilfreich

Dem Spiegel hat der Nimbus, den er über Jahre hinweg erworben hat, mehr geschadet als genutzt. Unter Augstein groß geworden, mit dem legendären Anprangern von Missständen und dem Enthüllen von Skandalen, ist der Spiegel mittlerweile ein vom Erfolg verwöhntes Käseblatt! Schon lange wird nichts mehr entdeckt und der Konkurrenz bestenfalls hinterherschrieben bzw. gar nichts über Skandale berichtet, da man nichts zu berichten hat.

Die Heftaufteilung und Aufmachung trägt seit den 90er Jahren auch der Existenz des Konkurrenten Focus Rechnung. Es gibt plötzlich mehr Bilder, das Heft wird immer bunter und mit Grafiken bestückt. Dennoch würde eine optische und inhaltliche Renovierung dem gesamten Heft nicht schaden!

Zwar unterstellt man dem Spiegel mehr Seriösität, schließlich sind die Artikel bedeutend umfassender als beim Focus, doch gab es in der Vergangenheit einige Patzer, die mein Vertrauen nachhaltig störten. Auch der zum Jahresanfang 2008 durchgeführte, längst überfällig gewesene, Chefredakteurswechsel scheint daran nichts zu ändern. Innovationen und Qualitätssteigerungen scheinen zumindest nicht auf der Tagesordnung zu stehen.

Beim wöchentlichen Durchblättern habe ich nicht das Gefühl weniger zu wissen, wenn ich den Spiegel nicht lese. Einzig die Anzahl der Werbeseiten hält sich im Vergleich zu stern und Focus in angenehmen Grenzen!

Letztendlich muss der Leser einen sehr stolzen Preis für ein mittelmäßiges Produkt zahlen. Wenn man allerdings berücksichtigt wie pompös das neue Spiegel-Hauptquartier ausfallen soll und dass der Edelkoch in der Kantine sicher auch nicht für ein normales Gehalt kocht, ebenso wenig wie die Redakteure für ein Standard-Gehalt schreiben dürften, dann wird klar, dass das Geld irgendwo herkommen muss.
Es bleibt der bittere Geschmack, dass der Spiegel mit der gleichen Verlogenheit wie Politik und Wirtschaft Wasser predigt und Wein säuft!!

Der Schreibstil stellt nichts außergewöhnliches dar, fast jeder Artikel liest sich irgendwo gleich, garniert mit den ewigen Detailverliebtheiten, den ewiggestrigen bornierten Einstellungen, die in diesem selbstverliebten Geschwaffel dargeboten werden. Hinzu kommen immer wieder diese dilettantischen Versuche Politik machen zu wollen. Das einzige was dem Spiegel mit Bravour gelingt, dass er keine Linie zu haben scheint, mal wird pro Atomenergie geschrieben, mal pro erneurbaren Energie...

Die Artikelauswahl verdient auch kein Ruhmesblatt, so finden sich zwar weniger Lückenfüller als beim stern oder Focus, aber für so überflüssige Rubriken, wie "Eine Meldung und ihre Geschichte" und die Doppelseiten "Personalien" ist immer Platz.
Hinzu kommen immer wieder Artikel zu RTL-Sendungen wie DSDS, Dschungel-Camp und anderen Seichtheiten, die der Spiegel gerne in den Mittelpunkt stellt, um einen Kulturverlust zu beklagen, der an der Brandstwiete schon lange Leitkultur ist!
Sinkt die Auflage in den Keller wird der Führer himself ausgebuddelt und noch ne schöne DVD mit aufs Cover geklebt und die Reichsma... ähm der Euro rollt wieder!
Für mich hat sichs ausgespiegelt! Wozu Artikel lesen, die beim Erscheinen schon von der Realität überholt sind. Also einfach mal den Spiegel am Kiosk liegen lassen oder das Abo kündigen, das schont den Geldbeutel und man hat mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Außerdem würde sich die Redaktion vielleicht mal wieder bemühen eine gute Zeitschrift zu machen, wenn die Auflage in den Keller rutscht?!



5 von 5 Sternen Unter den Blinden ...   Juli 21, 2003
Elmar Grosskopf (Bregenz, Austria)
12 aus 17 fanden die folgende Rezension hilfreich

ist der Einäugige König. Ja, so ist's halt. Obwohl auch der Spiegel schon interessanter, weil politischer war, ist er im Vergleich mit seinen Wochenzeitungskonkurrenten immer noch das weitaus beste und wichtigste deutsprachige Magazin.

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