Steve Jobs: Und die Erfolgsgeschichte von Apple | 
vergrössern | Autoren: William L. Simon, Jeffrey E. Young Urheber: William L. Simon, Jeffrey E. Young, Charlotte Lyne Verleger: Fischer (Tb.), Frankfurt
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Medium: Broschiert Ausgabe: 2., Aufl. Seiten: 456 Versandgewicht: 1 Maße (innen): 7.4 x 5 x 1.3
ISBN: 3596170796 EAN: 9783596170791 ASIN: 3596170796
Publikation: März 14, 2007 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: nagelneu - nie gelesen - verschenkbar
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| Redaktionelle Rezensionen:
Aus der Amazon.de-Redaktion Im Silicon Valley schlug die Geburtsstunde der digitalen Revolution. Hier wurden die ersten Computer zusammengelötet, hier entstanden die ersten Firmen, die auf die neue Technologie setzten, als ihre elektronischen Maschinen nur lange Zahlenreihen addieren und Lämpchen blinken lassen konnten. Das Silicon Valley und diese Gründerzeit der Computertechnologie sind auch die Geburtsstunde eines Unternehmens-Mythos: der Garagenfirma. In Vaters Garage, so will es die Legende, löteten und schraubten nickelbebrillte Highschool-Studenten nach Vorlesungsende an ihren Heimcomputern, nicht ahnend, dass sie damit den Grundstein für einen kometengleichen Aufstieg legten. Diese Version mag für den Rechtsanwaltssohn und Privatschüler Bill Gates zutreffen, nicht aber für seinen ewigen Konkurrenten, den Apple-Gründer Steve Jobs. Dessen Geschichte ist ungleich wilder, unangepasster. Sie verbindet den Mythos des Outlaws mit dem des Computerrevolutionärs, denn Steve Jobs' Karriere begann nicht in der väterlichen Garage, sondern bei Drogenexperimenten in den Hippie-Hochburgen Kaliforniens, bei New-Age- und Zen-Begeisterung und mit einem ausgedehnten Indientrip im Bettelgewand. Jobs kokettierte nicht mit dem Image eines Hippies, er war einer. Langhaarig, zottelbärtig, barfuss und in zerschlissenen Jeans nahm er seine ersten Geschäftstermine wahr, von seiner Idee besessen bis zur Renitenz. Nicht nur einmal hatte Jobs allein deswegen Erfolg, weil er sich weigerte, das Büro seines Gesprächspartners zu verlassen, bevor der nicht seinem Anliegen zugestimmt hatte. Zusammen mit seinem kaum weniger verschrobenen Kumpel Steve Wozniak gründete Jobs das Unternehmen Apple, das nicht zuletzt deshalb so hieß, weil man im Telefonbuch vor Atari stehen wollte. Wozniak war der besessene Bastler, Jobs aber der eigentliche Kopf des Unternehmens, nicht zuletzt seiner Begabung wegen, situativ, aus der Kraft des Augenblicks heraus, weitreichende Entscheidungen zu treffen. Das Buch von Jeffrey Young und William L. Simon erzählt die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens, vor allem aber die eines außergewöhnlichen Menschen, der charismatisch und willensstark, hyperaktiv und egomanisch seinen Weg ging. Ein Sturschädel, der die boomende Firma Apple verließ, um sein neues Unternehmen NeXT zu gründen, der damit grandios scheiterte, um mit einer weiteren Hippie-Firma namens Pixar das Filmgeschäft neu zu definieren: digital. Und der, als Interims-CEO wieder zurück bei Apple, dann selbiges mit dem Musikbusiness tat: Mit sicherem Gespür dafür, was der Kunde wollte - nämlich die größtmögliche Freiheit beim Musikhören -- entstand unter Jobs ein Produkt, das Kult wurde, aber eigentlich das materielle Back-end einer Vertriebskette ist, die bei iTunes beginnt: der ipod. What's next?, das ist die große Frage, die das Buch aufwirft -- für welche Revolution wird der Name Steve Jobs als Nächstes stehen? Young und Simon erzählen die Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen Mannes mit Gespür für seinen Nonkonformismus und seine rastlose Getriebenheit. Trotzdem erscheint es dem Leser, als bliebe der Macher Steve Jobs ein Geheimnis, als würde ihn niemand so richtig kennen, auch die beiden Autoren nicht. Das Buch erzählt ein Märchen von begnadeten Technikern, glücklichen Zufällen und wahrer Überzeugungskraft. Vor allem aber von dem Feuer, das in Menschen brennen kann. -- Winfried Kretschmer
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| Kundenrezensionen: Gelesen 23 mehr Rezensionen...
Sehr einseitige und ungenaue Biographie, trotzdem viel Inhalt Juni 20, 2008 Georg Glaser (Wien) Das Buch bringt viel Information, ist sehr unterhaltsam und flüssig geschrieben. Bei manchen Inhalten (die ich aus anderen Quellen schon kannte) war es allerdings sehr ungenau (zeitliche Abläufe, es fehlen entscheidende Inhalte). Zudem wird Steve Jobs eher als demagogischer Guru dargestellt, dessen einzige Begabung seine fesselnde Aura sei. Er wird beinahe nur als Querulant und Ekelpaket dargestellt, sein Beitrag zu den Erfolgen von Apple wird als Zufall dargestellt. Die letzte "Revolution" bei Apple (Einführung des iPod und Positionierung als Multimedia-Unternehmen) wird auch als eher zufälliger impulsiver Einfall von Jobs dargestellt und geht nicht auf die Hintergründe ein. Schade ist auch, dass Apple als Unternehmen in seiner ganzen Bestehenszeit als einziger Hort von Streitereien und unprofessioneller Unternehmensführung dargestellt wird. Es fehlt eindeutig ein "Gesamtbild" des Unternehmens. Zudem gibts in der Übersetzung viele Fehler (z.B. "Board of Directors" wird als "Vorstand der Direktoren" übersetzt, was ja eindeutig falsch ist). Ich werde auf jeden Fall ein weiteres Buch zum Thema lesen, beim Lesen dieses Buches hatte ich ständig den Eindruck es wäre einseitig und ungenau.
Erstaunliche Offenbarungen! Januar 10, 2008 refobakker (Deutschland) Wirklich interessant, was dieses Buch so offenbart. Es ist m. E. ein "Muss" für jeden Apple Fan. Erstaunlich nur, dass diese Company immer noch so arbeitet wie Ende der 70er und Mitte der 80er Jahre. Total krass, dass sich ein ad-hoc Management und Entwicklung auf Zuruf - ohne Planung und Marktkenntnis - immer noch durchführen läßt. In dieser Hinsicht hat das Unternehmen nix gelernt. Es ist halt Tatsache: ?Der Fisch stinkt vom Kopf? Die Marke und die Produkte sind zwar sehr symphatisch - aber arbeiten möchte ich in dem Laden auch heute nicht! Cheers!
Spannend und menschlich Januar 1, 2008 hundeherz Es ist wohl nicht einfach, einen so schwierigen Menschen zu porträtieren. Manchmal gerät die Geschichte auch etwas zu oberflächlich. Trotzdem hat mir die Apple-Geschichte imponiert. Die Pointen und unbequemen Wahrheiten sind gut eingebracht. Leider ist das Buch schon wieder veraltet.
Titel täuscht - eher lasch Dezember 12, 2007 i|moves (Wien) Obwohl ich das Buch in kürzester Zeit durch hatte - es liest sich gut und flüssig - bin ich dennoch enttäuscht. Ich hatte mir unter den Titel "Steve Jobs und die Erfolgsgeschichte von Apple" etwas mehr über Apple erwartet. Der Autor stellt im wesentlichsten das Leben von Steve Jobs dar. Beschreibt ihn meist, wie ihn seine Mitmenschen wahr nehmen und schildert dessen Engagements bei Apple, NeXT und Pixar. Im letzten Drittel widmet sich der Autor fast ausschließlich nur noch einer Fehde zwischen Disney und Pixar und stellt Steve Jobs eher in den Hintergrund. Auch wenn diese Sicht von Steve Jobs eine sehr interessant ist - fehlt mir persönlich die Story Apples obwohl die doch im Titel gleichrangig betont wird. Auch nach dem Lesen bin ich nicht wirklich schlauer, warum Apple denn heute so toll ist und wie es dazu kam. Betriebswirtschaftliche Informationen fehlen zu Gänze. Strategische ebenso. In den über 10 Jahren in denen Steve Jobs sich um NeXT und Pixar (also nicht um Apple) kümmerte und die doch einen beachtlichen Teil der Unternehmensgeschichte einnehmen werden eher nebensächlich kurz die Rochaden an der Unternehmensspitze erzählt. Die Erfolgsgeschichte des ersten iMacs, in den vier knalligen Farben, die bestimmt noch jeder kennt, wird gerade einmal in einem Absatz erwähnt und zwei Seiten später sind wir bereits im Jahr 2005 und am Ende des Buchs. Fazit: Das Buch schildert eine interessante Sichtweise (die seiner Mitmenschen) über Steve Jobs. In wieweit diese auch tatsächlich zutrifft, kann man sicher nur beurteilen, wenn man eine von ihm akzeptierte Biographie gelesen hat. Möchte man jedoch mehr über Apple erfahren, eignen sich andere Bücher bestimmt wesentlich besser.
Interessante Geschichte einer schwierigen Persönlichkeit November 8, 2007 M. Aichberger (Niederbayern) Die beiden Autoren haben mit diesem Buch einen interessanten Lebenslauf von Steve Jobs geschrieben. Seine schlechten Seiten (Wutausbrüche, Umgang mit Kollegen) sowie seine positiven Seiten haben sie gut beschrieben. Und mit Meinungen von ehemaligen Arbeitskollegen von ihm unterstrichen. Die immer wieder das gleiche über ihm aussagten, dass egal wie unrealistisch der von ihm aufgesetzte Zeitdruck war sie trotzdem sämtliche Freizeit für ihn opferten obwohl die Bezahlung nicht unbeding zu den besten im Silicon Valley zählte. Und er auch ansonsten ein schwierige Persönlichkeit war. Kann dieses Buch nur sehr empfehlen.
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