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Der kleine Bruder

Der kleine Bruder

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Autor: Sven Regener
Urheber: Sven Regener
Verleger: Eichborn

Kaufen Neu: EUR 15,45



Neu (81) Gebraucht (7) ab EUR 15,45

Bewertung: 3.0 von 5 Sternen 47 Rezensionen
Verkaufsrang: 87

Medium: Gebundene Ausgabe
Ausgabe: 1
Seiten: 281
Versandgewicht: 0.9
Maße (innen): 8.6 x 5.1 x 1.1

ISBN: 382180744X
EAN: 9783821807447
ASIN: 382180744X

Publikation: September 2008
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Zustand: noch in Folie - original

Auch erhältlich in:

  • Audio CD - Der kleine Bruder. 5 CDs

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Irgendwann im Leben eines Mannes -- zumeist so kurz nach 40 -- denkt man an die Zeit zurück, in der man jung war. Dann kauft man sich Bücher, die einem ins Gedächtnis bringen, wie es damals war zu leben, welch klebrige Brause man trank oder welch schaurige Musik man gehört haben soll. Wenn man ein kreativer Mann ist, dann schreibt man gleich ein Buch über diese seine Jugend, das schon wegen der darin vorkommenden, inzwischen verschwundenen Produkt- und Musikgruppennamen bei den Gleichaltrigen gut ankommt. Florian Illies ist so ein Mann, oder Frank Goosen. Oder Sven Regener eben. Sven Regener ist der Komiker unter den Nostalgikern. Er hat Humor, den man aber vollends nur verstehen kann, wenn man bei der Bundeswehr war oder selbst in jener Zeit gelebt hat, in der seine Bücher spielen. Der Anfang von Der kleine Bruder ist ein gutes Beispiel dafür. Da fährt der Protagonist Frank Lehmann auf der Suche nach seinem großen Bruder Manfred, einem Künstler, von Bremen nach Westberlin, und ist krampfhaft darum bemüht, 100 Stundenkilometer nicht zu überschreiten. Dazu muss man wissen, dass damals in der DDR hinter jeder Autobahn-Hecke ein Polizei-Trabant gelauert hat, der nur darauf wartete, Wessis harte Devisen aus der Tasche zu ziehen. So jedenfalls glaubt man sich als Mensch über 40 zu erinnern. Wer so eine Fahrt schon einmal mitgemacht hat und die Situation versteht, kann über Regeners Beschreibung lauthals lachen. Andere können an vielen Stellen wohl nur schmunzeln.

Zu lachen und zu schmunzeln gibt es viel in Der kleine Bruder. Denn Frank Lehmann trifft nicht auf seinen Bruder, wohl aber auch dessen durchgeknallte WG, auf Hausbesetzer, schräge Musiker -- und, natürlich, auf die Frauen. An Stelle des verschollenen Manfred, der in Berlin aus unerklärlichen Gründen Freddie heißt, wird Lehmann zu einer Krisensitzung abkommandiert. Und der Leser über 40 kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, woher Sven Regener all seine skurrilen Einfälle hernimmt -- und warum er ihm damit die eigene Vergangenheit derart lebendig wieder vor Augen führt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de


Kundenrezensionen:   Gelesen 42 mehr Rezensionen...

1 von 5 Sternen 281 Seiten bla bla bla......   November 29, 2008
B. Kathrin
Ich habe mich seit einem Beitrag im Fernsehen sehr auf die Veröffentlichung des Buches gefreut und war von der Aufmachung auch recht angetan - nur der Preis hat mich noch einige Wochen überlegen lassen ob dieser auch gerechtfertigt ist..... und das war er definitiv nicht! Ich hatte nach "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Süd" hohe Erwartungen an "Der kleine Bruder" die bitterlich enttäuscht wurden. Anfangs dachte ich noch es kann nur besser werden und nach der Hälfte muss ich mich wirklich zwingen das Buch zu Ende zu lesen.


2 von 5 Sternen Was will mir dieses Buch sagen?   November 28, 2008
T. Zipperle
Nach "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Süd" war ich gespannt auf den dritten Teil. Hat mich Herr Lehmann noch begeistert und gefesselt, v.a. durch seine unorthodoxen Dialoge, so hat mich das dritte Buch hauptsächlich gelangweilt. Die Dialoge unterhalten hier und da noch ganz gut, aber die Story bzw. das Anliegen (Was will mir der Autor damit sagen?) des Buches erschloss sich mir nicht.
Die Charaktere waren mir zu flach und fade beschrieben, was auch die doch sehr lustigen Namen wie P. Immel usw. nicht wett machen konnten.
Insgesamt war ich enttäuscht von diesem Buch!



5 von 5 Sternen So kam Frank Lehmann nach Berlin   November 16, 2008
Nina (Gudensberg, Hessen)
Ich habe - wie viele meiner Vorredner auch - erst Herr Lehmann gelesen und dann den lang erwarteten "Kleinen Bruder" und ich war keineswegs enttäuscht. Nun weiß ich, wie Herr Lehmann Karl und all die anderen kennen lernte... Aber ich vermute fast, dass es da noch einen Teil geben wird zwischen "Der kleine Bruder" und "Herr Lehmann". Platz wäre noch und ich hoffe es auch, denn Sven Regener hat einen genialen Schreibstil.
Empfehlenswert!



4 von 5 Sternen Ein Muss für alle Fans des sympathischen Großstadthelden.   November 13, 2008
Silke Schröder, hallo-buch.de (Hannover)
Das neue Buch von Sven Regener setzt genau dort an, wo Herr Lehmanns Abenteuer in Neue Vahr Süd aufgehört haben. Frank und Wolly sitzen im Auto nach West-Berlin. Die Mauer-Stadt in den 80ern, das war vor allem Kreuzberg mit seinen besetzten Häusern, durchgeknallten Künstlern und alternativen Schwabenhochburgen. Was folgt, ist ein Fest an Wortwitz und Situationskomik. Regener, der das Hörbuch selbst liest, versteht es brillant, sein Publikum zu fesseln. Die Themen sind alltäglich-banal und doch für seine Protagonisten lebenswichtig: Die coolste Kneipe, die nächste Party, wer wem Geld schuldet und wer gerade eine Macke hat. Der beste Band der Lehmann-Trilogie - selten wurde jugendliches Rumgeblubbere so charmant und mitreißend erzählt. Ein Muss für alle Fans des sympathischen Großstadthelden.


3 von 5 Sternen Der dritte Teil ist der Schwächste   November 10, 2008
J. Graumann (Taunusstein)
Irgendwann ist die Luft raus, Herr Lehmann.

Nun es ist schon spannend, wie aus Frank Herr Lehmann wird und warum Manni vom Künstler zum Testpatient mutiert, und dann natürlich die ganz, liebe Hausbesetzerszene, ja hier muss man Sven Regner doch ein Kompliment verteiler, eine inszeniert Hausbesetzung, die dann doch durch wirklich Hausbesitzer schief geht, was tun mit den echten Hausbesitzer ?

Und natürlich die immer wieder genialen Bierdosenwurfe, die stets ihr Ziel durch die Menge hindurch finden ....

Warum denn dann nicht 5 Sterne, tja, weil alles so dahin fliesst, ist halt eine Fortsetzungsgeschichte.....

Jetzt fehlt nur noch der 4.Band, wie Herr Lehmann die Kreuzberger Nächte tingelt und die Neue Deutsche Welle an ihm vorbeirauscht. Hoffentlich kommt dieser Band nicht zu schnell.....


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