Kundenrezensionen:
Keine Ahnung von PCs? Greifen Sie zu - egal wie alt Sie sind! Juni 29, 2007 Media-Mania.de 9 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Es gibt Computerbücher, die auflisten, beschreiben, definieren, darstellen und Fakten auf Fakten türmen, bis dem Leser der Kopf schwirrt. Entweder wird zu vieles vorausgesetzt oder verbleibt auf einem niedrigen, nicht praxisgerechten Niveau. Dieses Buch jedoch geht einen anderen Weg. Es beginnt bei Null. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Und es steigert Seite für Seite seinen Anforderungshorizont. Vom Simplen zum Komplexen, vom Schlichten zum Schwierigen wird kontinuierlich mehr verlangt und bereits Angesprochenes vorausgesetzt. Dies erfordert ein konzentriertes Lesen, ein ständiges Ausprobieren und Nachvollziehen und ein sich Merken. Konzentrationsmängel und Auslassungen bestraft dieses Buch sofort; verliert man den Faden, muss man zurück blättern und erneut beginnen. Dies aber wird in einer didaktisch sehr genau konzipierten, grafisch perfekt bebilderten und textlich exakt durchgeführten Art und Weise vermittelt. Jede einzelne Seite, jedes Unterkapitel und jedes Kapitel hat den gleichen Aufbau, die gleiche Lernstruktur und einen klaren, nachvollziehbaren Weg der Wissensvermittlung. Nach der Vorstellung der Elemente, die im Folgenden zur Sprache kommen, wird per Bild und Text erläutert, per farbigem Kasten definiert und wiederholt und in einem Schlusswort noch einmal vertieft. Man merkt in jedem einzelnen Bereich, dass hier ein Fachmann am Werke ist. Nicht nur den Inhalt betreffend, der Autor ist Informatiker und Mathematiklehrer, sondern auch in didaktischer und pädagogischer Hinsicht. Der Weg vom Einfachen zum Schwierigen, bei dem einer idealen Lernspirale folgend immer wieder bereits internalisiertes Wissen auf einer höheren Komplexitätsstufe wieder aufgegriffen und vertieft wird, beherrscht das gesamte Buch. Es ist zwar etwas schade, dass die Bilder sich auf Windows Vista berufen, doch auch Anwender, die Linux oder Windows XP verwenden, können die einzelnen Lernschritte leicht nachvollziehen. Da neben dem Internet Explorer auch Firefox thematisiert wird, wirkt das Buch nicht wie eine Werbeveranstaltung von Microsoft ganz im Gegenteil, Ziel ist immer die Vermittlung des offenen Systems Computer, ohne sich auf bestimmte Software oder Betriebssysteme zu versteifen. Selbst Nutzer von Windows 95 sollten die komplett neu gestaltete fünfte Auflage dieses exzellenten Fachbuches verwenden. Der Titel PCs für Kids sollte nicht allzu ernst genommen werden. Jeder Erwachsene kann sich getrost angesprochen fühlen, wenn er keine oder sehr wenig Ahnung von PCs oder Softwareanwendungen hat. Wer jedoch über die simple Verwendung der Computerbestandteile und einfacher Anwendungsprogramme hinaus ist, der sollte von einem Kauf absehen für ihn ist dieses Buch nicht entworfen worden.
Buch der Woche (ComputerBild 03/2001) August 17, 2001 18 aus 19 fanden die folgende Rezension hilfreich
Sind Sie neu in der Computer-Welt? Dann ist "PCs für Kids" genau das richtige für Sie. Wer genug hat von undurchsichtigen Handbüchern voller Fachausdrücke, der kann mit dem Buch von Hans-Georg Schumann ganz entspannt seinen Computer entdecken - egal, ob er acht oder 88 Jahre alt ist.Der Autor setzt keinerlei Wissen voraus und fängt ganz vorne an: Mit dem Einschalten des Computers. Schumann erklärt alle Teile des Rechners und bringt seinen Lesern erst einmal die Grundbegriffe bei: Warum hat die Maus nichts mit der Tierwelt zu tun? Wo sind im Computer eigentlich die Fenster? Wie speichert der benutzer eine Datei, wie löscht er etwas, ohne gleich den ganzen Rechner durcheinander zu bringen? Solchen simplen Fragen nehmen sich viel zu wenige Autoren an. Zum Computer-Profi werden Sie durch dieses Buch natürlich nicht, aber es ermöglicht einen einfachen Einstieg. Nach der Lektüre sollte jeder imstande sein, mit "Windows" umzugehen und das meiste von dem zu verstehen, was der Computer von sich gibt. Die Vermittlung der Inhalte gelingt Schumann nicht zuletzt durch seinen angenehm lockeren, humorvollen Schreibstil. Das Anschalten des Computers beschreibt er etwa so: "Wahrscheinlich piepst es irgendwann, dann rattert oder pfeifft etwas. Das hat seine Ordnung. Es ist so, als würdest Du morgens nach dem Aufstehen erst einmal Kopf, Arme und Beine ausschütteln und dehnen." So menschlich lässt sich ein Computer erklären. Eine gute Idee: Symbole markieren nicht nur die wichtigsten Stellen, sondern auch die Abschnitte, in denen Zusatzinfos für Technikfreunde zu finden sind. Genauso sind die praktischen Aufgaben hervorgehoben, die der Leser am Rechner nachvollziehen soll und nicht zuletzt auch hilfreiche Tipps, wenn tatsächlich einmal etwas nicht so laufen sollte. Vorbildlich!
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