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Neuromancer (Remembering Tomorrow)

Neuromancer (Remembering Tomorrow)

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Autor: William Gibson
Urheber: William Gibson
Verleger: Ace Books

Kaufen Neu: EUR 2,75



Neu (84) Gebraucht (10) ab EUR 2,31

Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 237 Rezensionen
Verkaufsrang: 13792

Medium: Taschenbuch
Ausgabe: Reprint
Seiten: 288
Versandgewicht: 0.3
Maße (innen): 6.9 x 4.2 x 0.9

ISBN: 0441569595
Dewey Dezimalzahl: 813.54
EAN: 9780441569595
ASIN: 0441569595

Publikation: Januar 2003
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand: Internationaler Versand möglich
Zustand: Neu-Buch. Direkt aus Amerika. Lassen Sie 10-14 Tage für Anlieferung zu.

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Redaktionelle Rezensionen:

Aus der Amazon.de-Redaktion
Cyberpunk -- wohl eine der wichtigsten Strömungen der 80er Jahre und hier in ihrer Rein- und beinahe auch Urform vorliegend. Die entworfene Welt ist düster und jeder sorgt sich nur ums eigene Überleben. Entweder hält man sich mit Verbrechen über Wasser oder aber man ist Angestellter eines Großkonzerns -- was im Grunde nicht viel Unterschied macht, denn diese Konzerne halten faktisch die Macht in ihren Händen und meist sind sie es auch, die das Geld für die Verbrechen der "kleinen Leute" springen lassen.

Es geht um Case, ehemals einer der "Daten-Cowboys", die über ihre Decks in das weltumspannende Netz der Matrix einloggen und für ihre Auftraggeber wertvolle Daten und Informationen besorgen. Dabei tauchen diese Freaks gleichsam in eine virtuelle Realität ein, sie sind direkt in die Matrix eingebunden und können mit ihrem metaphorischen Abbild interagieren.

Wie gesagt, Case war solch ein "Cowboy", bis einer seiner Auftraggeber beschloß ihm eine Lektion zu erteilen und seinem Leben den Sinn nahm: er erlitt einen Nervenschaden, der ihm die Benutzung seines Decks für immer unmöglich macht; und die Untersuchungen für die er sein ganzes Geld ausgab, bestätigten nur, daß der Schaden irreparabel sei. Also flieht er mit Hilfe von Drogen und Alkohol vor der Realität, verdient ab und an etwas Geld durch Gaunereien und hat im Grunde mit seinem Leben abgeschlossen.

In dieser Situation wird er von einem gewissen Armitage zu sich bestellt, der ihn mit den Fakten vertraut macht: eine Computerprognose schätzt Cases Lebenserwartung -- wenn er so weitermacht -- auf noch einen Monat, und Armitage biete ihm einen Job sowie die Möglichkeit, wieder in die Matrix des Cyberspace einzutauchen. Natürlich schlägt Case dieses Angebot nicht aus und läßt in einer illegalen Klinik die Operation durchführen. Zu ihrem Team gehört auch noch Molly, eine durch Implantate und Nagelmesser "getunte" Kämpferin, die für die körperlichen Aufgaben zuständig ist.

Armitage läßt die beiden immer nur das Notwendigste wissen, und ihre Nachforschungen über ihn führen nur in Sackgassen; sowohl die Identität ihrer Auftraggeber als auch ihr eigentlicher Auftrag bleiben immer noch im Dunkeln. Es kristallisiert sich nur heraus, daß ein Angriff auf die Künstliche Intelligenz eines Großkonzerns bevorstehen könnte -- für einen "Cowboy" die wohl gefährlichste Aufgabe, denn in der Matrix haben Abwehrmaßnahmen nicht nur psychische Auswirkungen.

Urteil: Ehrlicherweise muß man sagen, daß es zeitweilig recht konfus zugeht ... aber schließlich machen ja die Drogen und computererzeugten Illusionswelten den Cyberpunk erst zu dem, was er ist. Die Atmosphäre übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus -- die Möglichkeiten des Cyberspace genauso wie die Implantate der Straßen-Samurai. Obwohl die Geschichte äußerst linear verläuft und auf den ersten Blick nur Unterhaltungsliteratur darstellt, ist sie mehr als das; sie beschreibt eine einfache Philosophie: Überleben.

Die Künstlichen Intelligenzen, zwei Seiten eines "Ichs" die sich gegenseitig bekämpfen. Ein über Jahre geplanter Versuch sich aus den Fesseln zu befreien und eine neue Ebene des Bewußtseins zu erreichen. Das ist das Grundthema von Neuromancer, die Protagonisten sind lediglich Marionetten in den Händen einer anderen Macht.

Auch wenn der Stil sicher nicht jedem zusagt -- gelesen haben sollte man das Buch auf jeden Fall, denn es legte die Grundlagen für den heutigen Massenmarkt (wie beispielsweise Shadowrun) und ihn ihm tauchten erstmals viele Konzepte auf, die heute jedem vertraut sind (z.B. das des "Cyberspace"). Ein Muß. --Oliver Faulhaber

Amazon.co.uk
Case was the best interface cowboy who ever ran in Earth's computer matrix. Then he double- crossed the wrong people.… Winner of the Hugo, Nebula and Philip K. Dick Awards.

Amazon.com
Here is the novel that started it all, launching the cyberpunk generation, and the first novel to win the holy trinity of science fiction: the Hugo Award, the Nebula Award and the Philip K. Dick Award. With Neuromancer, William Gibson introduced the world to cyberspace--and science fiction has never been the same.

Case was the hottest computer cowboy cruising the information superhighway--jacking his consciousness into cyberspace, soaring through tactile lattices of data and logic, rustling encoded secrets for anyone with the money to buy his skills. Then he double-crossed the wrong people, who caught up with him in a big way--and burned the talent out of his brain, micron by micron. Banished from cyberspace, trapped in the meat of his physical body, Case courted death in the high-tech underworld. Until a shadowy conspiracy offered him a second chance--and a cure--for a price....


Kundenrezensionen:   Gelesen 232 mehr Rezensionen...

2 von 5 Sternen Meager story hidden behind words   September 6, 2008
M. Evola
If anyone wants to enjoy reading a book fluidely, don't buy this. It's a nightmare of confusing narrative and weird (made up) techno jargon, which could be interesting but in this case it's so much, it detracts from the actual story. It sometimes feels like the ramblings of someone on drugs.

And to be honest, the story is ok, but not that great. It hides behind the techno jargon and images of a strange future world.



5 von 5 Sternen Mein Einstieg in die Welt des Cyberpunk   Dezember 11, 2007
A. Hilke
Vor der Lektüre jenes Buches ahnte ich noch nichts von der Zukunftswelt des Cyberpunk. Inspiriert von der fesselnden Lektüre von Gibsons Meisterwerk eröffnete sich mir dann ein ganz neues Universum und ich suchte gierig nach weiteren Elementen, Texten, Liedern und Filmen aus jenem Bereich. Diese Faszination hält bis heute an - und das ist ein Verdienst dieses Werkes.
Immer wieder lesenswert!



5 von 5 Sternen Kühle Metapher der heutigen Wirklichkeit   Oktober 25, 2007
Rote Socke
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Gute Romane sollten etwas zu sagen haben. Sie sollten Haltung zeigen. Wenn sie das direkt tun, ist das auch okay, es gibt schließlich nicht unbedingt zu viele Heldensagen, die das System an sich in Frage stellen. Wenn sie ihre Kritik am Bestehenden allerdings indirekt ausdrücken, ist es umso besser. Großartig kann das politische, parabelhafte Science-Fiction. Wir alle kennen "1986", "Schöne neue Welt" und "Fahrenheit 451" als Beispiele. "Neuromancer" sollte auch endlich diesen Klassiker-Status bekommen. Warum?

Der Roman versetzt uns in eine Zukunft, die einerseits urban und hypertechnisiert, andererseits aber ein Rückfall in die Barbarei ist. Regierungen gibt es nicht mehr, es gilt nur das Recht des Stärkeren auf allen Ebenen. Das große Geschehen bestimmen ein paar wenige Weltkonzerne, die alles in der Hand haben. Auf der Mikroebene kämpfen Cybersöldner und Tagediebe in verregneten Straßenschluchten und Hochhaushinterzimmern um ihr Überleben. Sie sind einerseits in der Wirklichkeit und andererseits in der "Matrix", dem plastisch gewordenen Internet, in das man sich direkt mit dem Gehirn einloggt und die Datenwege und Knoten sozusagen in grafischer Form sieht. Nähert man sich dem Server einer Großbank, schwebt man etwa auf ein großes Dreieck zu.

Diese Welt ist kalt, ungemütlich, verwirrend. Das Buch ist nicht einfach geschrieben und der Plot selbst hat zwar ein überraschendes Ende und eine solide Struktur, aber er ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass Gibson eine Welt zeigt, die gar keine echte Utopie ist, sondern nur das Ende der heutigen roten Fäden, wenn man sie konsequent zu Ende spinnt und es mit Privatisierung, Konzernherrschaft und Technisierung der Welt so weiter geht. Gibson hat das Buch in den 80ern geschrieben und erweist sich als pessimistischer Realist. Lakonische, unbehagliche Literatur, die ihren Platz zwischen Orwell, Huxley und Bradbury bekommen muss.



3 von 5 Sternen Thema verfehlt, dennoch lesenswert   August 11, 2006
Peter Janik (Rhein-Main Gebiet)
2 aus 16 fanden die folgende Rezension hilfreich

Man merkt William Gibson an das er mit Informationstechnologie nicht viel am Hut hat, wie er selbst zugibt.

Und es geht ihm ja, das halte ich Ihm zugute, gar nicht um die Beschreibung des technischen Fortschritts in der Informationstechnologie.

Was William Gibson beabsichtigt ist die Darstellung einer Gesellschaft in der die Geschicke der Welt durch Megakonzerne gelenkt werden und wo das Individuum immer weniger Wert ist.

William Gibsons Romane sind im Prinzip Globalisierungskritik!

Auch die antrophomorphische Darstellung von K.I. Wesenheiten ist als Mittel zu verstehen die Erzählung voranzutreiben, denn als Versuch die Zukunft zu deuten.

Muss man Neuromancer gelesen haben?

Kommt darauf an was man erwartet. Wenn man sich für das Cyberpunk interessiert mag man hier einige der Wurzeln finden. Auf jeden Fall wird die Wirkung auf einzelne Menschen und auf Gruppen recht gut beschrieben, die technischen Details sollte man aber nicht allzu ernst nehmen.



5 von 5 Sternen Klassiker, ein Muß   März 24, 2006
Wolfgang Heinemann (Köln)
4 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich

Man muß es einfach lesen. Ich habe es im englischen Original gelesen. Das Lesen lohnt sich übrigens nicht nur weil es ein Klassiker ist bei dem man ja mitreden möchte, sondern weil es einfach ein gutes Buch ist. Einige der Dinge die Gibson beschreibt begleiten uns heute ständig. Aber viele der Dinge die er beschreibt stehen usn noch bevor. Ich beobachte gespannt was noch kommt und habe Angst vor den Erfolgen unserer Medizin ... Lesen! Im Oroginal!

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